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Neuer Radweg: Kunststoffrohre für Wasserleitung unterm Zelt verschweißt

Vorsicht Baustelle: Da wird's eng

Hattendorf (la). Fast 500 Meter Kunststoffrohr hat Jens Hirschhausen vom Wasserverband Nordschaumburg bereits miteinander verschweißt. Damit bei der Arbeit keine Feuchtigkeit an die Schweißnähte gelangt, arbeitet Hirschhausen in einem kleinen Zelt am Rand der L439.

veröffentlicht am 23.11.2006 um 00:00 Uhr

Der Wasserverband Nordschaumburg nutzt die Gelegenheit des Radwegebaus, um eine neue Wasserleitung von Hattendorf bis Rehren zu verlegen. Dadurch sollen die Ortsteile Hattendorf, Antendorf und Raden ab dem kommenden Jahr an das Verbindungsnetz des Wasserverbandes Nordschaumburg angeknüpft werden. Bislang haben diese Ortsteile ihr Wasser aus Hessisch Oldendorf bekommen. Die Firma NN Bau Neitz GmbH aus Hessisch Oldendorf ist zugleich mit dem Bau des Radweges und den Ausschachtungsarbeiten für die Wasserleitung beschäftigt. "Wir kommen gut voran", freut sich Carsten Winkel von NN Bau. Von Hattendorf in Richtung Rehren wird auf 500 Metern Länge die Wasserleitung verlegt, und gleichzeitig wurde in Rehren mit dem Bau des Radweges begonnen. "Die Schweißarbeiten an den Kunststoffrohren müssen vor dem Frost beendet sein, deshalb haben wir an zwei Stellen mit dem Bau begonnen", erläutert Winkel. Demnächst kann die Rohrleitung in den ausgeschachteten Graben verlegt werden. "Dann wird abgesandet und danach mit dem Radwegoberbau begonnen. Wir hoffen, dass das milde Wetter noch etwas anhält", so Winkel. Der Verkehr wird während der Baumaßnahme einspurig durch die Baustelle geleitet. Am Tag wird die Durchfahrt durch eine Ampel geregelt. Abends müssen die Autofahrer gegenseitig Rücksicht nehmen, um den Engpass sicher zu passieren. Dass dies nicht immer gelingt, zeigte ein Unfall in der vergangenen Woche. Ein Autofahrer aus Richtung Rehren kommend, ist zu weit nach rechts ausgewichen und mit den rechten Rädern seines Autos in den Baustellengraben geraten. Das Fahrzeug wurde vom Abschleppdienst unbeschadet geborgen.

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