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250 Radsportler fahren um den Nenndorfer Galenberg / SV Victoria Lauenau glänzt in der Organisation

Vorjahressieger Philipp Walsleben verteidigt den Titel

Bad Nenndorf (ede). Mit dem Titelgewinn durch den Vorjahressieger Philipp Walsleben ist am Sonnabend in der Elite- beziehungsweise U 23-Klasse das 2. Deutschland-Cup-Querfeldeinrennen zu Ende gegangen. Der für das Team Heinz von Heiden startende amtierende Deutsche Meister siegte mit deutlichem Vorsprung vor Konrad Opitz von den Zehlendorfer Eichhörnchen Berlin und Sascha Wagner vom Stevens Cyclocross Team Hamburg.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

In der Elite- und U23-Klasse waren 25 Fahrer am Start.

Bei dem vom SV Victoria im Kurpark ausgetragenen Wettbewerb waren insgesamt fast 250 Radsportler in acht Klassen am Start. Für den Ausrichter, der mit elf Teilnehmern vertreten war, ging es nach Aussagen der Vorsitzenden Roswitha Blume vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln. Dennoch gab es mehr als einen Achtungserfolg: Maximilian Bock, Sohn des stellvertretenden Vorsitzenden Wilfried Bock, wurde in seiner Klasse U 17Dritter und sicherte sich damit Punkte für die Deutsche Meisterschaft. Der Favorit hat es wieder einmal geschafft. Nach dem Gewinn des 1. Deutschand-Cup-Querfeldeinrennens im vergangenen Jahr in Bad Nenndorf sicherte sich Walsleben am Sonnabend Nachmittag erneut den Titel. Fast eine Stunde benötigte Walsleben für die zehn Runden, die das Teilnehmerfeld vom Minigolfplatz, vorbei am Schlösschen bis hoch zum Galenberg führte. "Eine anspruchsvolle Strecke", wie Blume nach dem Rennen erklärte. Anders als im vergangenen Jahr, als das Querfeldeinrennen bedingt durch ständige Regenschauerzu einer wahren Schlammschlacht wurde, fanden die Fahrer diesmal nahezu optimale Bedingungen vor. Für den SV Victoria ging es vor allem um die Teilnahme. "Wir stehen noch ganz am Anfang", verdeutlichte Blume. Gerade vier Jahre ist es her, dass der SV mit der Ausrichtung der Norddeutschen Jugendmeisterschaften für Aufsehen im Radsport sorgte. Im vergangenen Jahr wagte man sich dann an den Deutschand-Cup heran. Eine der wichtigsten Veranstaltungen für die Radsportler, können sie doch hier wichtige Punkte für die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft "ergattern". Das ist auch der Grund, weswegen Sportler aus dem ganze Bundesgebiet zu dem Wettbewerb kommen und selbst Sportler wie Walsleben, der immerhin Fünfter bei der vergangenen Weltmeisterschaft wurde, in den Kurort kommen. Neben den lizensierten Fahrern, die ihre Besten in den verschiedenen Klassen - von der Klasse Jugend U 15 bis zur Elite/ U23 - ausfuhren, waren zum zweiten Mal auch Hobbyfahrer dabei. Und das aus gutem Grund: Man wolle für den Radsport werben, betonte Blume. "Und das schafft man am besten dadurch, dass man Rennen veranstaltet", sagte sie. So manch einer bliebe nach so einem Wettbewerb beim Radsport "hängen", hat sie erfahren. Bedauerlich sei jedoch, dass sich nur wenige Zuschauer für derartige Veranstaltungen interessierten. Beim 2. Deutschland-Cup-Querfeldeinrennen blieben die Fahrer wie bei der Premiere im vergangenen Jahr weitestgehend unter sich. "Daran müssen wir noch arbeiten", erklärte man von Seiten der SV-Sportler. Verständlich: Immerhin wollen die Lauenauer im Jahr 2010 oder 2011 die DeutscheMeisterschaft in den Kurort holen. Eine Zusage durch den Bund Deutscher Radfahrer liege bereits vor, erklärte Wilfried Bock. Jetzt müssten nur noch die Nenndorfer von der Wichtigkeit dieser Veranstaltung überzeugt werden. Um den Radsport alleine gehe es dabei nicht. Vielmehr versprechen sich dieSV-Sportler damit einen wichtigen Beitrag in Bezug auf Gewalt, Drogen und Vandalismus. "Wir wollen die Jugend von der Straße holen. Oder besser: Sie erst gar nicht dort alleine lassen", brachte es Roswitha Blume auf den Punkt.

Spätestens nach dem letzten Hindernis steht fest: Dem Vorjahress
  • Spätestens nach dem letzten Hindernis steht fest: Dem Vorjahressieger Philip Walsleben vom Team Heinz von Heiden ist der Sieg beim 2. Deutschland-Cup-Querfeldeinrennen des SV Victoria Lauenau nicht mehr zu nehmen. Fotos: ede


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