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KunstFestSpiele – nehmen Sie sich für den Juni sonst nix vor

Vorhang auf für die grüne Bühne in Herrenhausen

Hannover. Gibt es eine schönere „Bühne“ als die der Herrenhäuser Gärten? Nein, die gibt es nicht, zumindest nicht unter freiem Himmel und nicht in Hannover. Mit den ersten KunstFestSpielen Herrenhausen – hervorgegangen aus den Festwochen – präsentieren die Intendantin Elisabeth Schweeger und ihr Team in diesem Sommer denn auch ein Festival, das eine Brücke vom Barock hin zu den künstlerischen Formen der Gegenwart schlägt und ja, ja und nochmals ja: einzigartig ist! „Die Macht des Spiels“ heißt dieses Festival, und es ist fürwahr die Macht des Spiels, die den Betrachter seit Jahrhunderten verführt. Die KunstFestSpiele Herrenhausen umfassen 40 Veranstaltungen innerhalb von 25 Tagen. Sie beginnen am Freitag, 4. Juni. Bis dahin fließt zwar noch viel Wasser die Leine hinab, aber der Kartenvorverkauf hat trotzdem schon begonnen.

veröffentlicht am 25.02.2010 um 17:23 Uhr

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Vorhang auf für die grüne Bühne: International renommierte Künstler, unter anderem aus Norwegen, der Schweiz, Italien, Frankreich, Österreich, Großbritannien und Burkina Faso, sind zu Gast in der Leinestadt. Die Komponisten Heiner Goebbels und Rebecca Saunders, die Künstler Roman Signer, Christoph Schlingensief und Hamish Fulton und die Duftkünstlerin Sissel Tolaas sowie das Ensemble Modern, das Freiburger Barockorchester, das Solistenensemble Kaleidoskop, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Ensemble La Venexiana und die musikFabrik – das sind die Akteure, die die grüne Bühne der Herrenhäuser Gärten in eine lebendige Theater- und Musiklandschaft verwandeln werden.

Das Zusammenwirken der Künste, ein Thema, dem sich bereits Hannovers Universalgelehrter Gottfried Wilhelm Leibniz eingehend widmete, ist ein Schwerpunkt der KunstFestSpiele. Alte Musik trifft auf Jazz und Neue Musik, Konzerte bewegen sich zwischen Illusion und Wirklichkeit, choreographische und szenische Elemente mischen sich in Konzerte und Opern, neue Klanginstallationen entstehen, Musikmaschinen sorgen für Überraschungen und Kunst-Aktionen laden dazu ein, die Gärten neu zu entdecken.

Die KunstFestSpiele beginnen am Freitag, 4. Juni mit der Aufführung der Oper Orfeo von Monteverdi in einer Bearbeitung von Alexander Charim und einem Solo der Perkussionistin Robyn Schulkowsky. Die Eröffnungsrede hält der international renommierte Wissenschaftler Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung. Weitere Höhepunkte des Eröffnungstages sind die Präsentation von Christoph Schlingensiefs Installation „REMDOOGO – das Operndorf“, die bis zum letzten Festivaltag im Großen Garten zu sehen ist, und die Maschinenoper Caprificus.

Ein Hoch auf die klassische Musik: Die KunstFestSpiele Herrenhausen laden im Juni zu klassischen Höhepunkten ein.

Zu den Highlights während des Festivals gehören unter anderem die Uraufführung von Michael Riesslers „Mirages“, einem szenischen Konzert, bei dem der Illusionist Abdul Alafrez das renommierte Ensemble Modern im wörtlichen Sinne zum Schweben bringt. Ebenso werden die Neuinszenierung von Rebecca Saunders „Chroma“ und das groß angelegte Projekt „Chorus“ – eine Stimmeninstallation im Großen Garten mit Chören aus Hannover und ganz Niedersachsen – für Aufsehen sorgen. Die Festspiele klingen mit einer langen Nacht der Oper aus und enden am Sonntag, 27. Juni vormittags mit einem Garden Walk durch die Herrenhäuser Gärten, gestaltet von dem Künstler Hamish Fulton.

Das gesamte Programm der KunstFestSpiele Herrenhausen vom 4. bis 27. Juni gibt’s im Internet auf www.dewezet.de zu sehen.

Farbenprächtig, gewaltig und wunderschön anzusehen, anzuhören, anzufühlen: Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind aus den Festwochen hervorgegangen und werden am Freitag, 4. Juni, mit der Aufführung der Oper Orfeo von Monteverdi in einer Bearbeitung von Alexander Charim und einem Solo der Perkussionistin Robyn Schulkowsky eröffnet. Das gesamte Programm umfasst 40 Veranstaltungen und spannt den Bogen vom Barock bis zur Modernen Musik.



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