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Falkenhagen hat mit Holger Moseke seinen König gefunden

Vorfreude auf das Fest

LÜGDE/FALKENHAGEN. Vor dem Königsschießen hatte der Vorsitzende des Schützenvereins Falkenhagen, Walter Schrader, wie er gestand „ein ungutes Gefühl“.

veröffentlicht am 28.05.2019 um 16:59 Uhr

Aber das kennen die Insider aus den Schützenkreisen schon bei ihm. Und er sollte auch diesmal diese mulmigen Vorahnungen wieder umsonst gehabt haben, denn entgegen seinen Befürchtungen gab es sogar ein „Luxusproblem“, denn statt keines Königs waren sogar zwei Anwärter da, die sich um den Thron für die zweijährige Amtszeit bewarben. Am Ende war es Holger Moseke, Feuerwehrchef des Dorfes, der die Falkenhagener Schützen beim Stadtschützenfest vom 24. bis 26. August anführen wird. Walter Schrader hatte seine Schützen eindringlich ermahnt, sich aktiv am Schießen um die Königswürde zu beteiligen, damit der Verein sein 60-jähriges Bestehen auch feiern kann, was auch Anlass bot, ihn als Ausrichter des Stadtschützenfestes für alle Schützenvereine der Großgemeinde Lügde auszuwählen. Da die Falkenhagener alle zwei Jahre ihr Schützenfest im Wechsel mit dem Nachbarn Wörderfeld feiern, hat das dorfeigene Fest einen besonderen Stellenwert. Aber auch das zählt letztlich nicht, wenn keine Majestät gefunden wird. Denn laut Satzung müsste es abgesagt werden, wenn sich kein Schützenkönig findet.

Insgesamt 54 Schützen gingen an den Start, sie ließen sich vom Fanfarenmusikzug zum Königsschießen begleiten. Beim Schützennachwuchs setzte sich Niklas Weber als jüngstes Vereinsmitglied mit 27 von 30 Ring als Jungschützenkönig durch. Begleitet wird er von Lisa-Marie Dreyer. Bis zum Schluss spannend blieb es bei den Erwachsenen. Mit 29 Ring hatte sich Holger Moseke gegen Thomas Bismark (28 Ring) durchgesetzt. Zu seiner Königin erkor sich seine Frau Alexandra. Das erste Königsdienerpaar stellen Stefan und Anke Weber, das zweite Thomas und Carola Bismark.

Geehrt wurden Lutz Ostermann, der den Königspokal gewann. Die Plaketten in Gold sicherten sich Uwe Schrader, Frank Ostermann und Karl-Heinz Köster, in Silber Lutz Ostermann, Ralf Schröder und Holger Moseke und in Bronze Werner Schröder, Roland Symkowiak und Sandra Wiermann.afk



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