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Dorfgemeinschaft zeigt Eigeninitiative

Voremberger nutzen die Ferien für viele Arbeiten

Voremberg (gm). Jetzt verfügt die Voremberger Plessenhütte, die auch regelmäßiges Ausflugsziel vieler Hastenbecker ist, endlich über einen eigenen Stromanschluss. Ermöglicht hat das die Voremberger Ortsfeuerwehr, die in Kooperation mit der Dorfgemeinschaft das etwa 200 Meter lange Kabel vom Haus von Cord Mönnig bis hoch zur Plessenhütte verlegte. „Bei Herrn Mönnig haben wir einen weiteren Stromzähler installiert, und oben sorgt ein Verteilerkasten für die genaue Kostenberechnung“, informierte Ortsbrandmeister Andreas Hilpert.

veröffentlicht am 05.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 16:41 Uhr

Über dieser Ruhebank scheint den ganzen Tag die Sonne. Die Dorfg

Mit einem Treckerpflug wurde das Kabel, das teilweise in Schutzrohren verlegt wurde, in den Boden eingefräst. Die Gesamtkosten für den elektrischen Luxus in der Grillhütte bezifferte Hilpert mit der erbrachten Eigenleistung auf rund 1000 Euro. Bereits während der letzten Emmerthaler Ortsratssitzung, die in Voremberg stattfand, sagten Erster Gemeinderat Elmar Günzel und Ortsbürgermeister Wolfgang Jürgens dem Ortsbrandmeister eine kleine Bezuschussung für ihr Vorhaben zu. 100 Euro gab es von der Gemeinde und den Rest steuerte die intakte Dorfgemeinschaft dazu.

Die Einweihung des neuen Radweges zwischen Hastenbeck und Voremberg vor zwei Jahren nutzten die Voremberger für ein Dorffest, bei dem durch Eigenleistung und Spenden auch ein kleiner Überschuss erwirtschaftet wurde. „Der war zwar nicht groß, aber wir wollten ihn für besondere Zwecke zurücklegen“, erzählte Beate Mönnig vom örtlichen DRK. Mit einer Finanzspritze der Ortsfeuerwehr und dem DRK-Ortsverein wurde am 9. Juli unmittelbar vor der Hastebachbrücke eine Ruhebank aus massivem Eichenholz entlang des Radweges aufgestellt, über der bei schönem Wetter fast ganztägig die Sonne lacht.

„Das Fundament und die Aufbauarbeiten dafür haben die Kameraden unserer Altersabteilung übernommen“, berichtete Ortsbrandmeister Andreas Hilpert. „Auf Deine Senioren ist immer Verlass“, schmunzelte DRK-Vorsitzende Cornelia Meyer.

Allen Wanderern, aber auch Radlern, sind allerdings die regelmäßigen Pferdeäpfel ein Dorn im Auge, die die Reiter bei ihren Ausritten gedankenlos auf dem Radweg liegenlassen. „Das ist eine Sauerei und da kümmert sich kein Pferdehalter drum“, ärgerte sich Hilpert, der sich bereits mehrfach mit den Reitern angelegt hat.



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