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Gedanken über Unterbringung der Flüchtlinge gemacht?

Vorbild sein

Man liest, die Stadt sehe Schwierigkeiten, auf dem Wohnungsmarkt 20 Flüchtlinge zu versorgen. Hier scheint ein Missverständnis seitens der Stadtverwaltung vorzuliegen.

veröffentlicht am 02.10.2020 um 11:44 Uhr

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Zu: „Stadt will Moria-Flüchtlinge aufnehmen“, vom 18. September


Die rot-rot-grüne Mehrheitsgruppe im Kreistag stellt angesichts der dramatischen Situation der Flüchtlinge im Lager Moria dringenden humanitären Handlungsbedarf fest und fordert die Aufnahme weiterer Flüchtlinge in Deutschland und auch im sicheren Hafen Hameln. Das tut sie, weil die Möglichkeit hierzu „vor allem auf lokaler Ebene“ bestehe. Herr Grosch sagt, es werde Zeit, konkret zu handeln. Die Mehrheitsgruppe wird sich doch Gedanken zur Unterbringung der Flüchtlinge gemacht haben und notfalls zumindest selbst – jedes einzelne der 24 Mitglieder – bereit sein, Flüchtlingen ein Obdach zu geben, Vorbild zu sein und der Bevölkerung im Landkreis zu zeigen: Wir schaffen das! Und deshalb gibt es auch keinen Wohnungsmangel. Oder täusche ich mich? Sollte das nicht ernsthaft erwogen worden und die Lage der Flüchtlinge nur als Vehikel genutzt worden sein, um sich selbst gut (besser) darzustellen? Um Stimmung zu machen gegen die Unionsparteien, gegen den politischen Gegner, gegen den Bund, gegen ein Europa, das um eine gemeinsame Lösung ringt? Das wäre schlimm.



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