weather-image
×

Mitgliederversammlung des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen e. V.

Vorbereitungen auf neuen Zuckermarkt

Weserbergland. Zur Jahreshauptversammlung von Zuckerrübenanbauerverband, Union-Zucker und Anbauerfonds trafen sich die Zuckerrübenanbauer in Nörten-Hardenberg, um die enge Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Interessenvertretung der südniedersächsischen Zuckerrübenanbauer und Gesellschafter zu verdeutlichen. Mit rund 250 Mitgliedern, Gesellschaftern und Gästen war das Atrium des gräflichen Landsitzes Hardenberg voll besetzt.

veröffentlicht am 22.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

Die aktuellen Beschlüsse der EU, die die Zuckermarktordnung nur bis 2017 verlängert, wurden von den südniedersächsischen Rübenanbauern kritisiert. „Wir werden uns nun schneller als erwartet auf die Zeit nach der Quotenregelung einstellen müssen“, beschrieb Joachim Engelke, Vorsitzender des Zuckerrübenanbauerverbandes, die Situation und er fügte an: „Unsere Aufgabe ist es nun, die Weichen für die Zeit nach der Zuckermarktordnung zu stellen.“

Vorsitzender Engelke blickte ansonsten zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Der Anbauerverband, der rund 1000 Rübenanbauer in Südniedersachsen vertritt, hatte seinen Mitgliedern einiges zu bieten: Rübentage und Fachexkursionen, praxisorientierte Versuche zu Ladeverlusten, Kontrolle der Rübenbewertung in den Zuckerfabriken, regionale Winterversammlungen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. Zum Mitgliederservice gehörte zudem eine verbesserte Kommunikation mit neuer Internetseite.

„Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt waren die Verhandlungen mit der Nordzucker AG zur Rübenbezahlung“, sagte Engelke, „mit einem positiven Ausgang durch eine angemessene Beteiligung der Rübenanbauer an den guten Zuckererlösen.“ Damit fand das letzte Rübenjahr neben den guten Rübenerträgen auch einen erfreulichen Abschluss.

Der Vorstand der Nordzucker AG berichtete über das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr für das Unternehmen mit seinen Rübenanbauern und Anteilseignern.

Die Abstimmungen bei Zuckerrübenanbauerverband, Union-Zucker und Anbauerfonds zu Jahresabschlüssen, Entlastung der Gremien, Wahl der Abschlussprüfer und Wahl der Gremien erfolgten alle mit hoher Zustimmung.

Beschlossen wurde auch das Abstimmungsverhalten der Union-Zucker (und des Anbauerfonds) zu den Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung der Nordzucker AG vom 11. Juli 2013. Die Gesellschafter entschieden, allen in der Einladung zur Nordzucker-Hauptversammlung enthaltenen Beschlussvorlagen zuzustimmen.

Folgende Rübenanbauer wurden durch die Mitgliederversammlung für vier Jahre in den Vorstand des Verbandes gewählt: Friedrich-Wilhelm Heringaus Gronau wurde neu hinzugewählt, Carsten Hische aus Eldagsen wurde wiedergewählt, Henning Hölscher aus Alferde wurde ebenso im Amt bestätigt wie Erich Hundertmark aus Edesheim und Christof Möller aus Deensen. Karl-Friedrich Bartram (Wibbecke), Karl-Theodor Diedrichs (Banteln) und Helmut Meyer (Betheln) sind aus dem Vorstand ausgeschieden. Die Herren Diedrichs und Meyer sind weiterhin Geschäftsführer der Union-Zucker. Fred Jacob aus Lübbrechtsen wurde für die nächsten zwei Jahre als Kassenprüfer gewählt. Für vier Jahre wurden folgende Gesellschafter in die Geschäftsführung der Union-Zucker Südhannover GmbH gewählt: Joachim Engelke aus Hasede wurde ebenso wiedergewählt wie Henning Hölscher aus Alferde und Heinrich Klingelhöfer aus Groß Lengden. Neu gewählt wurde Andreas Meyer aus Herkensen. Wiedergewählt wurde Christof Möller aus Deensen.

Als Geschäftsführer des Anbauerfonds wurden für die nächsten vier Jahre gewählt: Karl-Theodor Diedrichs aus Banteln (wiedergewählt), Burghard Hoberg aus Elze(wiedergewählt), neu hinzugewählt wurde Christof Möller aus Deensenund wiedergewählt wurde Hartmut Ropeter aus Gladebeck.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt