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In Emmerthal-Kirchohsen gibt es ein Feuerwehrmuseum

Von ledernen Löscheimern und alten Tragkraftspritzen

Hameln-Pyrmont / Kirchohsen (tis). Feuerwehrdienst heute, das bedeutet modernste Technik, die eingesetzt wird, um Brände zu bekämpfen, Unfallopfern zu helfen und in Notsituationen zielgerichtet Hilfe zu leisten. Doch wie ging es früher zu bei den Feuerwehren? Was stand den Brandschützern an „modernem“ Gerät zur Verfügung? Im Museum des Kreisfeuerverbandes Hameln-Pyrmont, untergebracht in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen (Gemeinde Emmerthal) können Besucher auf eine spannende Zeitreise gehen.

veröffentlicht am 09.09.2010 um 16:49 Uhr

Auf rund 150 Quadratmetern ist viel über die Feuerwehrhistorie zu erfahren. Alte Schriften dokumentieren, wie sich Feuerwehren im 19. Jahrhundert gründeten, welche Vorschriften es in früheren Jahren gab oder auch, wie wertvoll künstlerisch gestaltet alte Auszeichnungen aussahen. Aber es gibt natürlich auch viele Gerätschaften aus längst vergangenen Zeiten zu bewundern, angefangen vom ledernen Löscheimer von 1833 über alte Strahlrohre bis hin zu Tragkraftspritzen aus dem Jahr 1926.

Betreut wird das Feuerwehrmuseum von Ehren-Kreisbrandmeister Dieter Wortmann, der auch gerne durch die Ausstellung führt und mit fundiertem Wissen Feuerwehrgeschichte und -geschichtchen anschaulich untermauert. Besuchergruppen oder Einzelpersonen sollten sich bei dem Ehren-Kreisbrandmeister unter der E-Mail-Adresse „museum@kfv-hameln-pyrmont.de“ oder auch telefonisch unter der Rufnummer 0 51 51 / 98 00 00 anmelden. Der Besuch des Museums ist kostenlos.

Weil auch weiterhin in die Ausstellung investiert werden soll, freuen sich Dieter Wortmann und der Kreisfeuerwehrverband jederzeit über Spenden, die die Sammlung komplettieren. „Wer historische Feuerwehrgeräte hat und sie dem Museum zur Verfügung stellen möchte, sollte sich bei mir melden“, sagt Wortmann. Na dann: Wasser marsch!



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