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Seniorenfeier der Dorfgemeinschaft Friedrichshöhe mit lustigen Sketchen und Geschichten

Von Klatschtanten und Mundharmonika-Fans

Friedrichshöhe (who). Viel hausgemachter Spaß gehört dazu, wenn die Dorfgemeinschaft Friedrichshöhe zur Seniorenfeier einlädt. Dass das Treffen im Volkser Feuerwehrgerätehaus gleichzeitig Adventsfeier gewesen ist, hat den Frohsinn nur gesteigert.

veröffentlicht am 18.12.2007 um 00:00 Uhr

Wenn genug Schnaps da ist, wird der Doktorüberflüssig: Else Rodd

Wie gut besinnliche Weihnachtslieder und Weihnachtsgeschichten sowie allerhand Leckereien an der Kaffeetafel zusammengehen, weiss auch Pastor Helmut Syska aus Krankenhagen aus seiner langjährigen Erfahrung. Mit seiner turbulenten Geschichte vom Weihnachtsgottesdienst, der mehr an einen Kinobesuch erinnerte, schienen viele der Besucher offenbar eigene Erfahrungen zu verbinden. Und ebenfalls schienen Else Roddau, die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Cora Wißmann und Christel Juhl aus "dem richtigen" Leben geschöpft zu haben. Als pichelnde Weiber im Wartezimmer mit ihren Ansichten und Interpretationen zum Tagesgeschehen aus Sicht der Regenbogenpresse-Leserinnen hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Originalton: "In Venedig muss es wohl einen sehr guten Ohrenarzt geben, weil zu dem die ganzen Tauben hingehen. Markus Platz soll der heißen." Zuvor hatte Waltraud Bauer aus Krankenhagen als Frau mit karnevalistischer Erfahrung den drei Tratschtanten den Weg bereitet mit einer ziemlich anderen Geschichte vom Weihnachtsbaum, der bereits zu Heiligabend aus dem Fenster geworfen wird, nachdem er noch am Vortag vor lauter Vorfreude unter sich genadelt hat. Gelassenheit tut Not bei so viel Trubel. Für Rudi Brand, August Hoppe und Heinz Kampmeier kein Problem. Nicht als die drei Tenöre, wohl aber als drei fröhliche Pensionäre kennt man sie. Mit ihren Mundharmonikas sind sie immer für einen spontanen Live-Auftritt zu haben. Egal, ob Weihnachts- oder Wanderlieder, sie spielen alles. "Und wenn wir aufhören sollen, müsst Ihr abwinken, sonst machen wir immer weiter", erklärte August Hoppe scherzhaft.



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