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Abwechslungsreich und informativ: Kurpark-Residenz präsentiert sich beim "Tag der offenen Tür"

Von Enkel-Trick bis explodierende Spraydose

Bad Eilsen (sig). Sicher leben im Alter - wer möchte das nicht? Und dazu noch gesund. Für das eine empfahl sich die Kurpark-Residenz bei einem "Tag der offenen Tür". Zu einem gesünderen Lebensabend kann man dagegen selbst beitragen, und zwar möglichst frühzeitig.

veröffentlicht am 06.06.2008 um 00:00 Uhr

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Die Senioreneinrichtung im Herzen des Kurortes gehört zur Praetorius AG ebenso wie weitere Häuser in Bad Nenndorf, Bünde und Rödinghausen in Ostwestfalen. Die Gesamtzahl der Heimplätze beträgt 350. Die Kurpark-Residenz bietet davon 72. Ihr Geschäftsführer Thomas Roggow konnte sich über ein gutes Echo freuen, das die Veranstaltung bei Heimbewohnern und Besuchern fand. Er hatte sich mit seinem Team aber auch einiges einfallen lassen, damit es voll wurde im Haus und Garten. Natürlich gab es etliche Interessenten, die sich über alle Modalitäten informieren wollten, die mit einem Heimplatz in der Kurpark-Residenz zusammenhängen. Dazu gehörte es, einen Blick in die Räumlichkeiten zu werfen, sowie sich mit der Pflege und mit dem Tagesablauf vertraut zu machen. Im Foyer machte die Diätassistentin des Hauses, Anja Teichmann, die Besucher damit vertraut, was man sich bei einer Vollkost mit bis zu 2700 Kalorien auftischen lassen kann und was zum Beispiel ein Zuckerkranker bei seiner Nahrung zu bedenken hat. Die Portionen wurden auf zwei Tischen anschaulich dargeboten. Die drei Hauptmahlzeiten waren dabei in ihrem Kaloriengehalt erstaunlich ausgewogen. In den Innenräumen war dann noch ein großer Basteltisch zu entdecken, an dem Kinder aus Farbkarton Bilder gestalteten. Außerdem zeigte die Ergotherapie, was so alles unter fachlicher Anleitung von Bewohnern der Kurpark-Residenz gestaltet wird - von der Schmuckkarte bis zum Wandbild. Das Sanitätshaus Westerhold aus Löhne und der ambulante Dienst Insinger aus Bad Eilsen stellten sich mit ihren Angeboten vor. Zwei Kontaktbeamten der Polizei standen für Gespräche zur Verfügung. Sie gaben bereitwillig Auskunft zu allen Themen, die Senioren interessieren, unter anderem zum Enkel-Trick, der immer wieder angewandt wird. Den älteren Mitbürgern wurde auch deutlich gemacht, wie gefährlich es ist, in dunkler Kleidung abends verkehrsreiche Straßen zu überqueren. Die Feuerwehr des Bad Kurortes demonstrierte, was passiert, wenn eine zu stark erwärmte Spraydose explodiert oder wenn jemand versucht, eine brennende Pfanne mit Wasser zu löschen. Zusätzlich gab es noch musikalisch-tänzerische Unterhaltung mit der Heeßer Erntejugend und der Trachtengruppe Meinsen-Warber. Die Kinder vergnügten sich auf einer Hüpfburg.

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