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Männerspochtler erkunden Radwege in der Rhön und in heimischen Gefilden

Von der Wasserkuppe zurück ins Weserbergland

OLDENDORF. Nach der Genussradtour im letzten Jahr rund um Bamberg unternahmen die Männerspochtler in diesem Jahr eine Radtour von der „Mitte Deutschlands“ bis ins Weserbergland.

veröffentlicht am 16.07.2019 um 12:04 Uhr

Der Fuldaradweg wurde von der Wasserkuppe aus komplett erradelt, anschließend ging es auf dem Weserradweg bis Hameln.

Marco Straßburg brachte das Team per Auto und Fahrradanhänger in die Rhön. Von dort starteten die sieben Männerspochtler Otto Brockmann, Henning Grobe, Thomas Hampe, Martin Hartmann-Kretschmer, Dirk Hölscher, Torsten Köhler und Albert Mund gemeinsam auf der Wasserkuppe. Die sieben Teilnehmer erlebten auf den ersten zehn Kilometern jedoch keine Radtour, sondern eher eine Schiebe-/Wandertour. Auf einer Länge von rund acht Kilometern wurden rund 500 Höhenmeter überwunden. Fast zwei Stunden mussten die Radler daher berghoch schieben. Da bekam der Name „Radwandern“ mal eine ganz neue Bedeutung. Für den nächsten Tag stand die längste Etappe der Tour an. Geplant waren 90 Kilometer bis Hann. Münden. Jedoch wurden daraus mal wieder zehn Prozent mehr, sodass insgesamt 99 Kilometer gefahren wurden. Am folgenden Morgen wurde der Fuldaradweg verlassen, der Weg führte nun entlang der Weser. Hier ging es über Bad Karlshafen zum Weser-Skywalk. Diese im Jahr 2011 errichtete Aussichtsplattform aus verzinktem Stahl bietet einen fantastischen Blick auf die Oberweser. Über Beverungen und Höxter ging es zur Übernachtung zum Unesco-Weltkulturerbe Schloss Corvey. An diesem Tage kamen vier weitere Männerspochtler dazu: Carsten Hampe, Martin Hoffmann, Markus Hofmann und Domingos Pereira. So waren am letzten Tag der fünftägigen Tour nun elf Radfahrer Richtung Oldendorf unterwegs – zehn mit Muskelkraft und ein E-Bike-Fahrer (D. Pereira). Da alle im glichen Outfit unterwegs waren, war es sehr schön anzusehen, wie sich der Tross entlang der Weser bewegte. Nach einem Zwischenstopp am Grohnder Fährhaus ging es über die Rattenfängerstadt Hameln zurück nach Oldendorf. Nach insgesamt 401 Kilometern wurden Coppenbrügge, Lauenstein, Oldendorf, Benstorf und Quanthof erreicht. Diese 8. Männerspocht-Radtour war die erste ohne eine einzige Panne. Auch der E-Bike-Fahrer ist mit seinem Rad mit noch halbvoller Batterie gut zu Hause angekommen. Und er hat zugesagt, im nächsten Jahr die fünftägige Havelland-Umrundung nahe Berlin mitzufahren.



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