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Zu Besuch in der Ottensteiner Mühle

Von der Saat zum Öl

veröffentlicht am 18.04.2015 um 06:00 Uhr

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Ottenstein. Die vierte Klasse der Ottensteiner Grundschule war am 2. März zu Besuch in der örtlichen Ölmühle und wurde von Andreas Siegmann, der schon seit 2006 Ölmüller ist, freundlich begrüßt. Zuerst zeigte er uns eine aufgeschnittene Rapspflanze mit Blattanlagen. Dabei konnten wir schon die lauten Maschinen in der Halle hören.

In der Ölmühle, die 2006 gebaut wurde, war es sehr warm und es roch sehr stark nach gepresster Rapssaat. Viele lange, dicke Rohre führten zu den Pressen. Die Maschinen, die von einem Computer gesteuert werden, sind immer in Betrieb. Wenn etwas passiert, bekommt der Ölmüller Alarm über sein Handy, auch an Feiertagen. Herr Siegmann führte uns zu einem Tisch mit Proben vom Rapsöl, vom Rapskuchen und von der Rapssaat.

Eine Etage höher pressten zwei große Pressen das Öl aus der gereinigten Rapssaat. Der Rest der Rapssaat, in dem kaum noch Öl ist, wird Rapskuchen genannt. Wir durften Rapskuchen frisch aus der Presse probieren. Er schmeckte bitter und war sehr warm. Rapskuchen wird in das Futter für Rinder, Geflügel und Schweine gemischt. Das gepresste Rapsöl wird gefiltert und als Speiseöl, technisches Öl und Futteröl verkauft. In 24 Stunden entstehen in der Ölmühle 8000 Liter Öl. Wir durften das Rapsöl mit Weißbrot essen. Es war sehr lecker. Am Schluss besichtigten wir das Rapskuchenlager, in das 4 LKW-Ladungen Rapskuchen hineinpassen. Der Besuch hat sehr viel Spaß gemacht und am Ende hatten wir viele Informationen.

In der Ölmühle lassen sich die Schritte der Produktion genau verfolgen.

Von der Klasse 4 der Grundschule Ottenstein



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