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Erstes Klassentreffen nach 40 Jahren / Viele gute Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit in Hessisch Oldendorf

Von der Mittelschule über die Realschule zur Oberschule

Hessisch Oldendorf. Für viele ist es ein erstes Wiedersehen nach 40 Jahren gewesen und das Hallo war dementsprechend groß. Die ehemaligen Schüler der Klasse 10b (Abgangsjahr 1972) der damaligen Realschule Hessisch Oldendorf sind jetzt zum ersten Mal nach ihrer Entlassung vor 40 Jahren zu einem Klassentreffen zusammengekommen.

veröffentlicht am 12.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 09:41 Uhr

Den Stein ins Rollen dazu brachte die Mitschülerin Christiane Seedorf aus Berlin. Sie hatte die Idee zu dem Klassentreffen im Jubiläumsjahr. Da dies von Berlin aus nicht einfach umzusetzen war, wandte sie sich an den ortsansässigen Stefan Ladage, der kurzerhand Andreas Hage und Manfred Schütte für die Organisation mit ins Boot holte.

Gemeinsam gelang es ihnen, fast alle Mitschülerinnen und Mitschüler ausfindig zu machen.

„Wir trafen uns zunächst in unserer alten Eisdiele in der Langen Straße. Ein großes Hallo gab es bei jedem Wiedererkennen ehemaliger Mitschüler“, erzählt Schütte. Mehr als die Hälfte der Ehemaligen konnten sich begrüßen. Die weiteste Anreise hatte Jutta Schreiber-Bergherr (geb. Peiner) aus Neustadt an der Aisch in Mittelfranken.

Nach einer kühlen Stärkung besuchten die Ehemaligen „ihre“ Schule. „Eingeschult wurden wir in der Mittelschule. Entlassen wurden wir aus der Realschule, die am 01.08.2011 zur Oberschule wurde“, erklärt Schütte.

Stefan Ladage hatte einen ehemaligen Mitschüler aus einer Parallelklasse und jetzigen Mitarbeiter der Schule, Christoph Schwan, um eine Führung durch die Räumlichkeiten gebeten, dem dieser auch gerne zustimmte.

In den ehemaligen Klassenräumen wurden dann Erinnerungen aufgefrischt. „Weiß noch einer, wo wir alle gesessen haben?“

Einige der Erinnerungen wurden auch von dem letzten Klassenlehrer der ehemaligen 10b, Harald Mewes, geteilt, der es sich nicht nehmen ließ, der Einladung seiner ehemaligen Schüler zu folgen. Nach einem intensiven Gedankenaustausch bei Kaffee und Keksen in der Aula suchte die Gruppe das „Ristorante Pierrot“ in der Goethestraße auf. Hier wurde nach einem guten Essen noch bis tief in die Nacht über die alten Zeiten diskutiert. „Es war doch erstaunlich, was uns nach so vielen Jahren noch alles in Erinnerung war“, sagte Manfred Schütte.



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