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Springer Landfrauen zu Gast in Mittelrode

Von der Kunst, fröhlich älter zu werden

Springe. Die Damen des Springer Landfrauenvereins waren zu Gast in Mittelrode im wunderschön herbstlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus. Vorzügliche Torten und viele Gespräche nach der Sommerpause stimmten ein auf die Referentin Marion Buchheister mit ihrem Thema: Faltenfrei bis 103 – von der Kunst, fröhlich älter zu werden. Die Gerontophobie, die Angst vor dem Alter, ist allgegenwärtig. Der Rat der Referentin, um fröhlich älter zu werden, lautet: Tun, was mir persönlich wichtig ist und genießen, was möglich ist. Altersresignation mit Depressionen und Aggressionen ist nach Überzeugung von Marion Buchheister Ausdruck einer Enttäuschung über die eigene Lebensleistung. Deshalb sollte jeder vorsorgen und nicht grübeln. Die Frage, wo, wie und mit wem möchte ich alt werden, löste gefühlsintensive Debatten aus. Familiäre und außerfamiliäre Kontakte sollten gut gepflegt werden. Wichtig sei die Planung für die Zeit, in der wir nicht mehr so fit sind. Auch freiwilliges Helfen schüttet Endorphine aus, die ein gefühlsmäßiges Wohlbefinden erzeugen, Stress reduzieren und das Selbstwertgefühl stärken.

veröffentlicht am 31.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

Sich dankbar helfen zu lassen, sollte man ihrer Ansicht nach frühzeitig lernen. Hilfe anzunehmen, ermutige andere. Denn Menschen seien füreinander Gehilfen zum Leben. Das Fazit von Frau Buchheister: Wie wir alt werden, können wir zum Teil selbst bestimmen. Leute, die fröhlich älter werden, sind aufmerksame und dankbare Genießer. Sie schöpfen alle Wohltaten eines Tages aus, wollen das Schöne sofort erleben, erfahren doppelten Genuss durch Dankbarkeit und verschieben nichts auf morgen.



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