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Vom Weg zu den Wolken – Landfrauen bei Airbus

HESSISCH OLDENDORF. Für ihre jüngste Tagesfahrt mussten die Landfrauen Rinteln-Hessisch Oldendorf zwei Busse buchen und beide waren rappelvoll.

veröffentlicht am 16.03.2020 um 14:44 Uhr

Denn außer den Damen wollten diesmal auch alle zugehörigen Landmänner dabei sein. Kein Wunder, denn es ging zu Airbus nach Finkenwerder und damit in ein Eldorado für die technik-affinen Herren. Nach reibungsloser Anfahrt kam schon bald das imposante Werksgelände des Flugzeugbauers in Sicht und frisch gestärkt vom gemeinsamen Mittagsimbiss begann die Besichtigung. Die Besucher wurden in vier Gruppen aufgeteilt und bekamen jeweils zwei Tour-Guides zur Seite gestellt, die auf alle Fragen eine Antwort hatten und viel Wissenswertes über das Unternehmen und die Arbeit hier vermittelten. Schon die Fahrt über das 370 Hektar große Gelände, das mit eigenem Hafen, Flughafen, drei Buslinien, einem Ärztezentrum mit sieben Arbeitsmedizinern, einem Kindergarten, diversen Restaurants und einer der größten Werkskantinen Hamburgs die Infrastruktur einer Kleinstadt besitzt, war beeindruckend. Die Gäste erfuhren, dass bereits seit 80 Jahren der Flugzeugbau in Hamburg zuhause ist. Airbus – vor 50 Jahren gegründet – nimmt inzwischen Platz drei der zehn größten Flugzeugbauer weltweit ein. An allen Standorten werden monatlich 60 Flugzeuge gebaut, davon etwa 30 in Finkenwerder. Bis ein Flieger fertig ist, braucht es einen knappen Tag und bei guter Auftragslage wird für die nächsten Jahre eine Produktionsrate von 63 Flugzeugen pro Monat anvisiert. Eine gute Mittelklassemaschine kostet rund 130 Millionen US-Dollar. Das liegt unter anderem daran, dass zum Beispiel die teuerste Schraube rund 460 Euro kostet. Der Endpreis ist aber je nach Abnahmezahl verhandelbar. 14000 Mitarbeiter, inklusive Zulieferer, arbeiten im Werk Finkenwerder und 800 Azubis lernen in den verschiedensten Bereichen. In den Produktreihen aus der Airbusfamilie werden inzwischen vorwiegend die neuen Neo-Triebwerke verarbeitet, die fünfzehn Prozent weniger Treibstoff benötigen und deren CO2-Ausstoß ebenfalls um fünfzehn Prozent verringert ist.



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