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Hamelner Baumaschinenhersteller Volvo setzt auf die Messe „Intermat“ / Ausstellerrekord trotz Krise

Vom Pariser Laufsteg auf die Straßen der Welt

Hameln/Paris (mafi). Gelb und Grau – das sind die nun einheitlichen Lackierungen, in denen der weltweit tätige Baumaschinenhersteller „Volvo Construction Equipment“ in dieser Woche seine Produkte auf der Pariser Fachmesse „Intermat“ präsentiert. Mit dabei: die Asphaltfertiger, Walzen und Fräsmaschinen aus dem Hamelner Volvo-CE-Werk, der früheren ABG. „Grau“ war in den vergangenen Monaten die Situation bei Volvo unter anderem auch in Hameln, wo im Zuge der Weltwirtschaftskrise die Aufträge ausblieben, Zeitarbeitskräfte entlassen wurden und Kurzarbeit angesetzt wurde. Doch nun wächst in der Branche der Optimismus, dass die Konjunkturampel von Rot auf Gelb und dann sogar auf Grün springt.

veröffentlicht am 21.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

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Hameln/Paris (mafi). Gelb und Grau – das sind die nun einheitlichen Lackierungen, in denen der weltweit tätige Baumaschinenhersteller „Volvo Construction Equipment“ in dieser Woche seine Produkte auf der Pariser Fachmesse „Intermat“ präsentiert. Mit dabei: die Asphaltfertiger, Walzen und Fräsmaschinen aus dem Hamelner Volvo-CE-Werk, der früheren ABG. „Grau“ war in den vergangenen Monaten die Situation bei Volvo unter anderem auch in Hameln, wo im Zuge der Weltwirtschaftskrise die Aufträge ausblieben, Zeitarbeitskräfte entlassen wurden und Kurzarbeit angesetzt wurde. Doch nun wächst in der Branche der Optimismus, dass die Konjunkturampel von Rot auf Gelb und dann sogar auf Grün springt. Ein Indiz: Die Intermat 2009 als eine der wichtigsten Messen des Hoch- und Tiefbaus hat trotz der Krise eine Rekordzahl von 1320 Ausstellern aus 43 Staaten. Erwartet werden an den sechs Ausstellungstagen bis zum 25. April rund 210 000 Besucher aus 127 Ländern, vor allem Repräsentanten von Bauunternehmen. Wie Udo Heukrodt, Volvo-CE-Vizepräsident und Chef des Hamelner Werkes, kürzlich betonte, sei der globale Bedarf an Straßenbauten und den dazu nötigen Maschinen ungebrochen. Für die Baufirmen sei es aber schwierig geworden, Kredite für diese Geräte zu bekommen. Die Hersteller hatten in den vorangegangenen Jahren hohe Wachstumsraten und gute Einnahmen erzielt, sodass eine Durststrecke von Fachleuten eher als Rückkehr zum „Normalen“ und nicht als Absturz in die Rezession betrachtet wird. Volvo CE versucht nun in Paris, die Interessenten mit flexiblen Kreditangeboten seiner „Volvo Financial Services“ auch „in

unsicheren Zeiten“ zum Kauf zu animieren, wie Unternehmenssprecher Thorsten Poszwa erläutert. Volvo CE optimiere auch seinen Kundendienst und biete Instandhaltungs-Servicepakete an.

Auf dem 3800 Quadratmeter großen Messestand stellt Volvo Construction Equipment neben 26 Baumaschinen auch eine Kraftstoff sparende Motortechnologie vor. Gezeigt werden soll in Paris, „welch umfangreiche Auswirkungen die Innovationen von Volvo auf die Rentabilität von Kunden haben“, sagt Poszwa und nennt hierzu „fortschrittliche Techniklösungen bis hin zu mobilen Hightech-Diagnosesystemen, mit denen Kunden ihre Kosten präzise erfassen und berechnen können“. Von den Ausstellungstagen in Paris erhoffen sich die Hamelner Volvo-Beschäftigten Arbeit für

Monate.

Der Bau von Straßenwalzen hat in Hameln Tradition.

Foto: Dana



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