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Fotos von Günther Wilke in der Volksbank

Vom "Onkel mit dem schwarzen Auge"

Bückeburg (bus) . "Weserbergland - eine Fotoreise von Bückeburg nach Bursfelde" lautet der Titel einer Ausstellung, die in der Hauptstellen-Kundenhalle der Volksbank in Schaumburg Aufnahmen des Fotografen Günther Wilke zeigt. Die Zusammenstellung - insgesamt sind 30 Handabzüge im Format 30 mal 45 Zentimeter zu sehen - ist nicht nur wegen der Qualität der Bilder bemerkenswert. Für den früheren Richter, der im vergangenen Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, ist es die erste eigene Ausstellung überhaupt.

veröffentlicht am 12.02.2007 um 00:00 Uhr

Dieser Blick auf Kloster Bursfelde beeindruckt sowohl kompositor

"Die Schau ist sozusagen ein Geburtstagsgeschenk", erläuterte Tochter Henriette Krug den Eröffnungsgästen. Die Auswahl dokumentiere Abschnitte des von der ehemaligen Residenzstadt zur Oberweser führenden Lieblingswanderwegs ihrer Eltern. Fotografiert worden seien sie vom "Onkel mit dem schwarzen Auge" - ein Wortspiel innerhalb des Familiennachwuchses über die Tatsache, dass Wilke eigentlich nie ohne Kamera wahrgenommen wurde. In der Tat ist der Fotoapparat ein sehr früher und ständiger Begleiter des Bückeburgers gewesen. "Meine erste Kamera bekam ich zur Konfirmation geschenkt", verriet Wilke. Erste Fotos entstanden bei Klassenfahrten, Schulsportfesten und Abi-Bällen. Mit Beginn des Studiums erfolgte der Wechsel zur ersten Spiegelreflexkamera. "Die lenkte meinen Blick nicht nur mehr auf Personen; Landschaften, Straßenzüge und Architektur gewannen die Oberhand." Die Nikon Nikkormat, mit der die Aufnahmen der Ausstellung entstanden, stamme aus dem Geburtsjahr seiner ersten Tochter. Die Fotoreise ist noch bis zum Montag, 5. März, während der Öffnungszeiten (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) in Augenschein zu nehmen.

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