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Volvo: Nachfrage im Keller

Hameln/Stockholm (fh). Die Wirtschaftskrise lässt Volvo auch im Geschäftsbereich Baumaschinen in die roten Zahlen fahren: Der Nettoumsatz von Volvo Construction Equipment (CE), wozu auch der Hamelner Betrieb gehört, sank im zweiten Quartal um 45 Prozent. Der gesamte Weltmarkt für Baumaschinen schrumpfte in diesen drei Monaten um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich in China war ein Plus von sechs Prozent zu verzeichnen. Hilfspakete, die von mehreren Regierungen verabschiedet wurden, hätten bisher noch keine signifikante Auswirkung auf die Branche gehabt, hieß es aus dem Volvo-Hauptsitz in Stockholm.

veröffentlicht am 22.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Volvo-Chef Leif Johansson bei seinem Jahresbericht in Stockholm.

Hameln/Stockholm (fh). Die Wirtschaftskrise lässt Volvo auch im Geschäftsbereich Baumaschinen in die roten Zahlen fahren: Der Nettoumsatz von Volvo Construction Equipment (CE), wozu auch der Hamelner Betrieb gehört, sank im zweiten Quartal um 45 Prozent. Der gesamte Weltmarkt für Baumaschinen schrumpfte in diesen drei Monaten um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich in China war ein Plus von sechs Prozent zu verzeichnen. Hilfspakete, die von mehreren Regierungen verabschiedet wurden, hätten bisher noch keine signifikante Auswirkung auf die Branche gehabt, hieß es aus dem Volvo-Hauptsitz in Stockholm. Der Auftragsbestand bei Volvo CE lag am 30. Juni um 70 Prozent niedriger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Volvo reagiert auf die geringere Nachfrage mit Produktionskürzungen. In Hameln sind derzeit fast alle der 500 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Diese soll noch bis zum Jahresende beibehalten werden.



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