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Volvo in Hameln wird bestreikt

Volvo in Hameln wird bestreikt: Die IG Metall hat einen Warnstreik ausgerufen. An diesem Mittwochnachmittag sind die Mitarbeiter des Hamelner Volvo-Werkes zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie sechs Prozent mehr Geld. Nachdem die zweite Tarifverhandlung Anfang Dezember ergebnislos vertagt worden war, soll nun am 16. Januar weiterverhandelt werden. Die Gewerkschaft will mit dem Warnstreik, der neben Volvo in Hameln auch Arbeitgeber in Bad Salzdetfurth, Gronau und Alfeld trifft, ein Zeichen setzen. Dagegen untermauern die Arbeitgeber mit einem Gutachten ihre Position: Demnach sei ein Arbeitskampf für die vorliegenden Forderungen unzulässig. Streikende Arbeitnehmer trügen deshalb ein besonderes Risiko. Der Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie könnte somit vor Gericht ausgetragen werden. Die Arbeitgeber wappneten sich dafür mit einem Rechtsgutachten, das die Forderungen der IG Metall zu Teilzeitarbeit mit Lohnausgleich als rechtswidrig einstuft. Ein Streik, der die Durchsetzung auch nur einer rechtswidrigen Tarifforderung zum Ziel hat, sei "insgesamt unzulässig", heißt es in dem Gutachten, das der Arbeitsrechtler Clemens Höpfner aus Münster erstellt hat.

veröffentlicht am 03.01.2018 um 13:45 Uhr



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