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19-Jähriger schwer verletzt / Folgeunfall im Stau / Gesamtschaden von rund 40 000 Euro

Vollsperrung nach schwerem Unfall auf A 2

Rehren (la). Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend gegen 21.40 Uhr auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Rehren und Lauenau gekommen. Der 19-jährige Unfallverursacher wurde dabei schwer verletzt.

veröffentlicht am 19.10.2007 um 00:00 Uhr

Der junge Mann war mit seinem BMW 3er auf der Autobahn in Richtung Berlin auf derÜberholspur unterwegs gewesen. Zwischen den Anschlussstellen Rehren und Lauenau bremste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt ab. Hierdurch geriet er ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Ein 37-jähriger polnischer Kleinbus-Fahrer erkannte den BMW des19-Jährigen zu spät und kollidierte mit ihm. Hierbei wurde der junge Fahrer schwer verletzt. Der Kleinbus kippte durch die Wucht des Aufpralls auf die Beifahrerseite. Um 21.42 Uhr wurde die Feuerwehr Rehren/Westerwald mit dem Alarmstichwort: "Verkehrsunfall auf der Autobahn Richtung Lauenau, eingeklemmte Person, Fahrzeug brennt" alarmiert. "Über Funk kam auf der Anfahrt die Meldung, dass das Fahrzeug nicht brennt, die Person allerdings immer noch eingeklemmt ist", sagte Ortsbrandmeister Thomas König. Leider sei ein Durchkommen für die Einsatzkräfte wieder nur sehr schwer möglich wesen, da die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse bildeten. Beim Eintreffen des Tanklöschfahrzeugs wurde die schwer verletzte Person von den Feuerwehrleuten mit Schere und Spreizer aus dem Fahrzeug befreit. Der umgestürzte Kleinbus hatte sich so verkeilt, dass der 37-jährige Fahrer und dessen 53-jährige Beifahrerin von der Feuerwehr ebenfalls befreit werden mussten. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Seine Beifahrerin wurde lediglich leicht verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 40 000 Euro. Die Autobahn musste bis 23.40 Uhr voll gesperrt werden. Bis 0.15 Uhr lief der Verkehr einspurig. Der Stau hielt bis in die frühen Morgenstunden an. Im entstandenen Rückstau von mehreren Kilometern Länge kam es zu einem Folgeunfall, bei dem ein Lkw sowie zwei Pkw beteiligt waren.



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