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Volksdorf drückt Joachim Runkel die Daumen

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Das Ergebnis der Landtagswahlen in der Samtgemeinde Nienstädt ist bei den Vorsitzenden der großen Parteien, Karlheinz Volksdorf (CDU) und Eckhard Ilsemann (SPD), gestern ganz unterschiedlich gewürdigt worden.

veröffentlicht am 29.01.2008 um 00:00 Uhr

"Von den absoluten Prozentzahlen liegen wirähnlich wie bei der Kommunalwahl 2006", bilanzierte Volksdorf. "Erschreckend" wertete es der CDU-Chef und Fraktionssprecher der Partei im Samtgemeinderat, dass die Union in der Samtgemeinde trotz eines engagierten Wahlkampfes wie schon 2006 nicht über die "35-Prozent-Schallgrenze" hinaus komme. Bedauerlich fand Volksdorf gestern, dass Joachim Runkel den Sprung in den Landtag nicht geschafft habe. "Ich drück ihm immer noch die Daumen, dass der Listenplatz doch reicht", betonte der Vorsitzende, dem Runkels Abschneiden im Wahlkreis "ein bisschen weh" getan habe. Samtgemeinde SPD-Chef Chef Eckhard Ilsemann war davonüberzeugt, dass die Partei "gesamtpolitisch mit Mindestlöhnen und Bildungspolitik" die richtigen Themen angesprochen habe, und auch die "Benachteiligung Schaumburgs durch die Regierung" beim Wähler angekommen sei. Das sei die Erklärung für den Gewinn des Direktmandats durch Heiner Bartling. Insgesamt stehe Christian Wulff jedoch als "scheinbar fehlerfreier" Politiker da. Die "Risse sieht man erst im Detail". Das sei entscheidend für den Wahlausgang auf Landesebene gewesen. Die Nienstädter Werte sagen laut Ilsemann nichts über kommende Wahlergebnisse aus. "Man muss mit allen Bevölkerungsgruppen im Kontakt bleiben, dann erhält man Unterstützung."



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