weather-image
28°
Wiedbrauck berichtet von positivem Geschäftsjahr 2006 / Erfolgreich im Bereich Altersvorsorge

Volksbank spürt verbesserte Stimmungslage

Hameln/Stadthagen (wft). Die Volksbank Hameln-Stadthagen blickt auf ein "positives Geschäftsjahr 2006" zurück. Diese Bilanz zog der Vorstand der heimischen Genossenschaftsbank gestern auf einer Pressekonferenz. Bei einer um 4,3 Millionen Euro auf 1,024 Milliarden Euro gestiegenen Bilanzsumme weist das Unternehmen vor Steuern und Bewertung ein Betriebsergebnis von 1,25 Prozent aus, wie Vorstandschef Heinz-Walter Wiedbrauck erklärte. Das sind rund 12,5 Millionen Euro.

veröffentlicht am 31.01.2007 um 00:00 Uhr

Geben Auskunft zur Situation der Volksbank Hameln-Stadthagen: Di

Am positiven Betriebsergebnis des Unternehmens werden auch die Mitarbeiter mit einer "leistungs- und erfolgsorientierten Vergütung" beteiligt. Für 2006 wurden dabei 850 000 Euro ausgeschüttet. Die inzwischen auf mehr als 41 000 Mitglieder gestiegene Zahl der Volksbank-Teilhaber sollen mit einer Ausschüttung von 880 000 Euro erneut eine Dividende von 6 Prozent erhalten. Wiedbrauck berichtete von einer deutlich verbesserten Stimmungslage in den mittelständischen Unternehmen, die ihn zuversichtlich ins kommende Jahr blicken lasse. Wiedbrauck: "Viele unserer Kunden haben volle Auftragsbücher." So voll, dass manche bei Ausschreibungen schon keine Angebote mehr abgeben könnten. Besonders erfolgreich war die Volksbank im Dienstleistungsgeschäft mit Lebensversicherungen. Mit einem speziell für die Bank entwickelten "Qualitätsprodukt" mit dem Namen "VBHS-creative-concept" - einer steuerlich optimierten, fondsgebundenen Rentenversicherung - wurde der Absatz im Bereich Altersvorsorge um fast 40 Prozent von knapp 20 Millionen Euro auf 27,8 Millionen Euro gesteigert. Das habe die Volksbank Hameln-Stadthagen in diesem Bereich unter den mehr als 1200 Volks- und Raiffeisenbanken auf Platz 12 gebracht, berichtete "top-zufrieden" das Vorstandsmitglied Michael Joop. Als nach wie vor schwierig bezeichnete Vorstandsmitglied Klaus Meyer das Geschäft mit Immobilien. Nach einem lang anhaltenden Abwärtstrend scheine sich der Markt jetzt aber auf niedrigem Niveau zu stabilisieren, meinte Meyer. Was der Volksbank "weh tut", ist die demographische Entwicklung auf dem Land. Wo die Jugend wegziehe, sei abzusehen, wann sich langfristig eine Geschäftsstelle nicht mehr rechne, erklärte Wiedbrauck, betonte aber, derzeit bestünden keine Planungen, auch nur eine der 28 Geschäftsstellen zu schließen.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare