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Hellmann: Probleme mit Eigentümern

Voigt: Nördliche Altstadt wirkt "wie Stiefkind"

Stadthagen (ssr). Als "Stiefkind der Stadt" hat der BfS-Ratsherr Uwe-Hermann Voigt die nördliche Altstadt im Bereich Krumme Straße/untere Niedernstraße bezeichnet. "Der Unterschied zwischen diesem Bereich und dem Markt sowie der Obernstraße wird immer gravierender, das fällt völlig auseinander", sagte Voigt in der jüngsten Ratssitzung.

veröffentlicht am 14.12.2007 um 00:00 Uhr

Schandfleck Krumme Straße: Die Stadt hat Probleme mit einigen Gr

Speziell verwies er auf einige desolat aussehende Gebäude, die sogar den Eindruck erweckten, als seien sie einsturzgefährdet. Während im südlichen Bereich der Altstadt etliches investiert worden sei, "tut sich im Norden nichts". An die Stadtverwaltung stellte er die Frage: "Ist die nördliche Altstadt in Vergessenheit geraten?" Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) wies den Begriff "Stiefkind" zurück, schließlich sei etwa für die Gestaltung der Krummen Straße einiges investiert worden. Bei den angesprochenen Häusern sowie bei weiteren Leerständen von Geschäftsflächen "sind wir am Ball", versicherte der Verwaltungschef. Das gestalte sich allerdings problematisch, gab Hellmann zu. "Gespräche mit Inhabern von Immobilien führen nicht immer zu positiven Ergebnissen, schon gar nicht schnell", berichtete er aus der Praxis. Einige dieser Gespräche seien gescheitert, andere liefen noch. Dasselbe gelte auch für potenzielle Investoren mit Blick auf leerstehende Geschäftsflächen. Die Verwaltung sei an dem Thema dran, betonte der Bürgermeister, fügte aber, insbesodnere was die von Voigt angesprochenen maroden Gebäude angeht, ausdrücklich hinzu: "Ich kann derzeit noch nicht sagen, wie wir das lösenkönnen."



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