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CDU/FDP-Ortsratsfraktion diskutiertüber Dorfgeschehen

Vogt: " Todenmanner Bürger zum alten Friedhof befragen"

Todenmann. "Wir können nicht über die Köpfe unserer Einwohner hinweg bestimmen, was mit dem alten Friedhof geschieht". Dieses Thema wurde unter anderem bei der Fraktionssitzung im Gasthaus "Zur Linde" diskutiert, zu der Ortsbürgermeister Uwe Vogt eingeladen hatte.

veröffentlicht am 25.01.2007 um 00:00 Uhr

Er bilanzierte zunächst die Aktivitäten. Es seien schon einige Arbeiten mit dankenswerter Unterstützung erledigt worden, während andere noch nicht abgeschlossen seien (Ausstattung der Verwaltungsstelle, Renovierung des Leseraums, Gehwegplatten vor der Friedhofskapelle und einige Reparaturen im Gebäude am Bleekebrink), so Vogt. Es handele sich überwiegend um Arbeiten, deren Ergebnisse für die Mehrheit der Einwohner nicht immer sichtbar würden. Er bat alle Einwohner noch aufmerksamer hinzuschauen und Mängel im Dorf sofort zu melden. Ein zweiter Schwerpunkt betraf Maßnahmen, die Todenmann als Ganzheit betreffen. Hier sehe er die Notwendigkeit, die Bürger in die Entscheidungsfindung mit einzubinden, so der Ortsbürgermeister. Auch Fraktionssprecher Heinrich Thoke präzisierte: "Wenn auf diese Weise die Notwendigkeit von Maßnahmen recherchiert wird, kann man darüber politisch - auch interfraktionell - diskutieren und über weitere Schritte entscheiden. Forderungen nach Maßnahmen, die politisch entschieden worden sind, so Thoke weiter, müssten dann als Anträge an die Stadt formuliert werden. Und zwar nur dann, wenn der Ortsrat nicht die Durchführungskompetenz besitze. Paul-Egon Mense (FDP) warnte davor, ein Anliegen im Keim ersticken zu lassen, wenn sich nur sehr wenige Bürger an der Entscheidungsfindung beteiligt hätten; dies könne zum Beispiel bei der Forderung zur Erhaltung des Schulstandortes sein. Annette Steuber teilte diese Ansicht: "Ich hoffe, dass in dieser Frage die SPD-Ortsratsfraktion bei ihrer befürwortenden Meinung aus der letzten interfraktionellen Sitzung bleibt - denn nur dann haben wir eine reelle Chance." Diese Entscheidung lediglich von der Anzahl der Kinder abhängig zu machen hielt Mense für unredlich: "Es ist skandalös, wenn Lippenbekenntnisse der Politiker ,Die Kinder sind unsere Zukunft!' derart ad absurdum geführt werden."



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