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Kinder lernen, was beim Vogelfüttern wichtig und richtig ist / Bösen Überraschungen durch Hund und Katze vorbeugen

Vögeln nichts geben, was gesalzen oder gekocht ist

Rehren (rnk). Der Leckerbissen für die Vögel im Garten und auf dem Balkon ist schnell zubereitet: einfach einen Tannenzapfen mit Margarine bestreichen, in Vogelfutter wälzen und an die Äste eines Strauches binden - fertig ist der Festschmaus.

veröffentlicht am 22.01.2008 um 00:00 Uhr

Haben jetzt Vogelfutter parat: Erik, Jennifer und Marvin. Foto:

Doch ganz so einfach will Marc Jameson es den Kindern denn doch nicht machen, schließlich will das gute Dutzend, das sich im künftigen Jugendtreff Rehren im Feuerwehrgebäude eingefunden hat, über mehrere Stunden beschäftigt sein. Zunächst gibt der Jugendwart des Auetaler Naturschutzbundes daher einen Überblick über die Welt der gefiederten Lebewesen, die draußen zu sichten ist. Auch bei der Futterplatzwahl ist einiges zu beachten. Werden Plätze in der Nähe immergrüner Hecken gewählt, an Büschen oder Nadelbaumgruppen, sollte die Futterstelle wenigstens zwei Meter vom äußersten Teil dieser Gehölze entfernt sein: So wird bösen Überraschungen durch Katzen, Hunde oder andere Tiere vorgebeugt. Aber zu weit sollte die Futterstelle von einem schützenden Gebüsch auch nicht entfernt sein, meint Jameson: "Um den Vögeln bei einem Angriff, etwa durch einen Sperber, eine schnelle Flucht ins Dickicht zu ermöglichen." Das gilt auch bei den Futterstellen am Boden. In besonders strengen Wintern werden sie vor allem für Rotkehlchen und Buchfinken angelegt, da beide Vogelarten nur sehr ungern höhere Futterstellen anfliegen. Grundsätzlich, so Jameson, sollte immer gewährleistet sein, dass die fressenden Vögel ihre anschleichenden Feinde erkennen und rechtzeitig die Flatter machen können. Und was kann gefüttert werden? Für die Körnerfresser am besten eine Mischung aus jeweils einem Drittel Hanf, Sonnenblumenkernen und einer Mischung aus Hafer, Weizen und Hirse. "Auf das genaue Mischungsverhältnis kommt es nicht so an", sagt Jameson, der überzeugende Resultate verspricht: "Schon nach wenigen Tagen könnt Ihr sehen, welche Körner die Vögel liegen lassen und welche ihnen richtig gut schmecken." Für die Weichfresser wie Amsel oder Rotkehlchen sollten Rosinen, Haferflocken oder klein geschnittenes Obst für die Fütterung verwendet werden. Aber: "Keine Küchenabfälle wie Brot oder Kuchenreste - alles, was gesalzen oder gekocht ist, darf nicht verfüttert werden." Und: Futterstellen sollten regelmäßig gesäubert werden.

Bei der Winterfütterung sind einige Hinweise zu beachten; sonst
  • Bei der Winterfütterung sind einige Hinweise zu beachten; sonst sind alle Arbeit und Mühen für die Katz. Foto: mj


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