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Proben-Wochenende für den großen Wettbewerb in der Musikschule

„Vocal Heroes“ haben es im Griff

Holzminden (rei). „Zu Hause schiebe ich meine CD in den Computer, hier höre ich die Musik von allen Seiten – das ist schon eine ziemliche Umstellung.“ Johanna Joy Bittenbinder aus Negenborn ist die erste Finalistin des „Vocal-Hero“-Gesangswettbewerbs, die heute in Begleitung der vierköpfigen Band singt. Klar, dass ihr schnelles „Never ever“ manchmal den Musikern hinterherhinkt oder ihnen ein paar Noten vorauseilt. Aber genau deshalb sind Johanna und ihre Konkurrenz ja in die Musikschule gekommen: Um knapp zwei Wochen vor dem großen Finale in der Stadthalle Holzminden mit professioneller Unterstützung üben zu können.

veröffentlicht am 25.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

Johanna Joy Bittenbinder bei den Band-Proben.
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13 junge Talente haben Ende Januar beim Vorentscheid mit ihrem Können überrascht und sich fürs Finale qualifiziert. Der Wettbewerb, von der Musikschule Holzminden initiiert, war und ist eine tolle Idee, um musikalischen Nachwuchs anzusprechen. Natürlich profitiert der Wettbewerb von den Casting-Shows im Fernsehen, doch Musikschul-Leiter Alexander Käberich legt Wert auf den „feinen Unterschied“: „Bei uns bleibt die Jury im Hintergrund, gibt es keine fiesen Kommentare und wird niemand fertig gemacht!“ Das gilt natürlich auch für das Finale am Freitag, 6. März, ab 19.30 Uhr.

Wichtig ist den Musiklehrern, den 10- bis 20-Jährigen das Lampenfieber zu nehmen, damit der Spaß im Vordergrund steht. Diese Atmosphäre ist auch an den Probentagen in der Musikschule spürbar. Die Finalisten bekommen Einzelunterricht bei Gesanglehrern – und stehen dann zum ersten Mal am Mikro.

Auch für die Musikschullehrer-Band ist der „Vocal-Hero“-Wettbewerb eine besondere Herausforderung, erzählt Alexander Käberich. Schließlich müssen Dankward Pillmann (Gitarre), Stefan Bienert (Bass), Tom Dyba (Schlagzeug) und Burkhard Kluge (Keyboard, Klavier) „so nah wie möglich am Original“ spielen, um die jungen Sängerinnen und einen Sänger nicht zu verunsichern. Zusätzlich stehen die Profis vor der Frage, wie sie zu viert interpretieren sollen, was im Orginal zum Teil von zehn Instrumenten gespielt wird.

Kein Wunder, dass auch die Musiker Lampenfieber haben. Die Sängerinnen jedoch wirken richtig „cool“. Johanna Joy freut sich auf den 6. März. „Beim Vorentscheid war ich total heiser und habe es trotzdem ins Finale geschafft“, sagt sie. Und bleibt nach ihrer Probe noch im Saal, um zuzuhören, wie Siska Glausch ihren Michael-Jackson-Song vorträgt. Die Elfjährige aus Holzen trifft zwar auch nicht sofort jeden Ton, aber sie hat eine super Stimme …

Karten fürs Finale gibt es in der Musikschule.

Johanna Joy Bittenbinder bei ihrer ersten Probe mit Band-Begleitung.



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