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Erste Open-Air-Event dieser Größe / Regen zwingt Reiter in die Halle

Viva Espana! Hofreitschule feiert mit 50 Akteuren ein Fest der Sinne

Bückeburg (jp). Viva Espana! Mit einem rauschenden Fest der Sinne hat die Fürstliche Hofreitschule der iberischen Halbinsel die Ehre erwiesen. Bei der großen "Spanischen Nacht" ließen rund fünfzig Akteure mit Reitkunst, Fechtdarbietungen, Musik und Tanz über dem Bückeburger Schlossgarten feurige spanische Atmosphäre entflammen. Erstmalig gestaltete die Hofreitschule dabei auf dem neuen Reitplatz auf der Blutpflaumenwiese vor der Reithalle eine Open-Air-Veranstaltung dieses Maßstabes.

veröffentlicht am 21.08.2006 um 00:00 Uhr

Wie ein Grande aus Iberien: Reiter und Ross sind prächtig heraus

Im Mittelpunkt standen wie immer die stolzen Hengste, die mit dem Team der Hofreitschule und einigen namhaften Gastreitern um die Gunst des Publikums buhlten. Als besondere Höhepunkte präsentierte die Spanische Nacht unter anderem tanzende sowie am Zügel geführte springende Pferde. Musikalisch entführten Gitarrist Antonio Vito und die Tango- und Flamenco-Tänzer der Gruppe Gota de Fuego die Zuschauer ins Land südlich der Pyrenäen. Für den gesanglichen Part zeichnete Hofsopranistin Miriam Heinze verantwortlich. Spektakuläres boten einmal mehr Hofreitmeister Wolfgang Krischke und seine Mitstreiter im Sattel, unter anderem freihändig gerittene Stierkampfimpressionen und einen Feuerritt. Rasante Fechtkunst inszenierte die Gruppe Equites. Es war das erste Mal, dass die so genannte Blutpflaumenwiese vor der Reithalle in solch großem Stil für eine Veranstaltung der Hofreitschule genutzt wurde und die Zuschauer die hochklassigen Darbietungen von Reitern, Fechtern, Sängern und Tänzern vor dem einmaligen optischen Ambiente der riesigen Kastanienbäume und des malerischen Bückeburger Schlosses genießen konnten. Als hervorragende kulinarische Gastgeber bewiesen sich die Eiswirte Edgar Miller und Harald Strüwe, die in Gestalt ihres Catering-Services "Tavola" das spanische Event mit iberischen Köstlichkeiten versorgten. Dass das Wetter nicht den ganzen Abend so vorbildlich wie zu Beginn mitspielte und der letzte Abschnitt der spanischen Nacht angesichts heftigen Regens sogar ins Innere der Reithalle verlegt werden musste, schmälerte das Vergnügen von Publikum und Akteuren nicht: "Mit der Verlegung haben wir bewiesen, dass wir flexibel sind und uns blitzschnell auf veränderte Wetterbedingungen einstellen können", erklärte Hofreitmeisterin Christin Krischke. "Und für unser Publikum war es in der Reithalle ein tollesErlebnis, so hautnah wie noch nie zuvor bei den Reitvorführungen dabei sein zu können." Auf jeden Fall sollen Spanische Nacht und das tags darauf folgende Sommerfest nicht die letzten Aufführungen der Hofreitschule auf der Blutpflaumenwiese gewesen sein. "Wir haben die Erlaubnis der Hofkammer, den neu angelegten Reitplatz auf der Wiese zu belassen", so Christin Krischke. Ob er an exakt dieser Stelle bleiben oder noch einige Meter Richtung Schlosstor verlegt werde, werde in Kürze mit der Hofkammer geklärt.

Zu den Gitarrenklängen reitet's sich prächtig - meinen auch die
  • Zu den Gitarrenklängen reitet's sich prächtig - meinen auch die Gäste.
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