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Stadt Porta Westfalica gibt Tipps zum Erhalt von Obstbaumwiesen

Vitaminspender fürs Zuhause und Lebensraum für Flora und Fauna

Porta Westfalica. Die meisten der noch vorhandenen Obstbaumwiesen im Mühlenkreis sind stark überaltert. Beim Orkan "Kyrill" sind mancherorts bis zu 80 Prozent des Bestandes umgestürzt. Das Portaner Umweltamt berät alle, die sich für Obstbaumwiesen interessieren.

veröffentlicht am 20.03.2007 um 00:00 Uhr

Gerade im Frühjahr bieten Obstbaumwiesen - neben allem natürlich

In Obstbaumwiesen findet sich eineäußerst vielfältige Tier- und Pflanzenwelt mit oft mehr als 200 verschiedenen Pflanzenarten und vielen bedrohten Insekten und Vögeln - zum Beispiel den immer seltener anzutreffenden Steinkauz ( siehe nebenstehenden Bericht), der laut Roter Listeäußerst bedroht ist. Wer ein freies Plätzchen zur Verfügung hat, sollte für dessen Nutzung die Anlage einer kleineren oder größeren Obstbaumwiese in die engere Wahl ziehen. Die Pflege erfordert nur wenige Mal im Jahr einen Arbeitseinsatz, insbesondere, wenn die Wiese regelmäßig abgeweidet wird. Die Kosten der Bäume sind nicht sehr hoch. Die Freude eigenes, gesundes Obst in den Händen zu halten oder Saft aus den eigenen Früchten trinken zu können, wiegt die Mühen, die dieser aktive Naturschutz mit sich bringt, mit Sicherheit auf. Das Umweltamt der Stadt Porta Westfalica berät zu allen Fragen der Obstbaumwiese. Ansprechpersonen sind Dr. Albrecht von Lochow, (05 71) 79 11 65 und Barbara Elsner, (05 71) 79 11 69. Mail-Adresse: barbara.elsner@portawestfalica.de



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