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Adventskonzert des Albert-Einstein-Gymnasiums

Virtuose Violine und Rap

Hameln. Obwohl die Einteilung von Musik in „ernste Musik“ und „Unterhaltungsmusik“ ohnehin meist fraglich ist, will doch die Stückauswahl für ein Konzert im Münster wohlüberlegt sein. Dass ein gemischtes Konzertprogramm aus so genannten „klassischen“ und „populären“ Werken dennoch gelingen kann, zeigte das Adventskonzert des Albert-Einstein-Gymnasiums Hameln.

veröffentlicht am 17.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:03 Uhr

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Vom Barock-Ensemble bis hin zu einer Formation mit Rappern war so ziemlich alles musikalisch vertreten, was man sich an unterschiedlichen Formationen vorstellen kann: So spielte das im Rahmen der AEG-Begabtenförderung entstandene Blech-Bläser-Ensemble unter der Leitung von Delia Hentschel ein Stück aus dem Frühbarock von Michael Praetorius und das Solo-Ensemble des Schulorchesters ein Stück von Friedrich Händel.

Ganz andere Klänge waren von der Big Band unter Leitung von Tobias Carmine zu vernehmen, die den aus der Werbung bekannten Song „Holidays are coming“ ertönen ließ. Der derzeitige Musik-Leistungskurs gab ein selbst geschriebenes Arrangement des Kirchenliedes „Hört der Engel helle Lieder“ zum Besten, das Elemente von der virtuosen Violine bis zum modernen Sprechgesang miteinander vereinte. Die Bläserklassen waren neben dem jungen Orchester (mit „Jupiter“ von „The Planets“ und „Eyes Open“ von „The Hunger Games“) und dem Chor der Jüngeren, Vocalini“, zu hören mit „Let it go“ vom Film „Die Schneekönigin“ und „Bald ist Weihnachten“ von den Prinzen.

Der Chor unter der Leitung von Claudia Gottschalk sang „The Last Unicorn“ und „Christmas Lullaby“ von John Rutter und das AEG-Orchester unter Maren Dörner begeisterte mit „The three-minute Nutcracker“ oder „Hobbits Dance and Hymn“, bevor das Konzert damit endete, dass alle Anwesenden gemeinsam den Choral „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ zum Klingen brachten, wobei in der Oberstimme drei Trompeten-Fanfaren akustisch betrachtet für weihnachtlichen Glanz sorgten.



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