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Gymnasiasten informierten sich über jüdisches Leben in Hameln

Vikiluschüler willkommen

Hameln. Bei einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des Projektes Theresienstadt am Viktoria-Luise-Gymnasium stand der lokale Aspekt im Vordergrund.

veröffentlicht am 31.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:41 Uhr

Neben einer Ausstellung des Historikers Bernd Gelderblom über das Schicksal von Zwangsarbeitern aus der Ukraine, Russland und Polen unter den Nationalsozialisten in Hameln und die Vertreibung von Juden aus Hameln fragten sich Schüler, wie das religiöse Leben der jungen liberalen jüdischen Gemeinde in Hameln heute aussieht.

Im Rahmen ihres Religionsunterrichts besuchten Sechstklässler unter Leitung von Katrin Braukmann und Stefaie Heilemann die neben ihrer Schule gelegene jüdische Gemeinde. Außerdem probte das jüdische Gesangsensemble mit dem Schulorchester des Vikilu unter Leitung von Hans-Martin Haas. Die Darbietung zweier jüdischer Gesangsstücke wurde zu einem der Höhepunkte und bewegte die Besucher.

Die Sechstklässler berichteten über ihren Besuch in der Synagoge, die jüdischen Feiertage und das Gemeindeleben. Der Vorstand der Gemeinde betonte, dass Vikiluschüler künftig stets willkommen seien.



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