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Lauenauer Seifenkistenrennen bleibt spannend bis zur Endrunde

Vier Zehntelsekunden für den Sieg

Lauenau (nah). Nur 1,5 Sekunden habenüber Pokal oder Medaille beim fünften Lauenauer Seifenkistenrennen entschieden. Zwar war die Zahl der Konkurrenten mit 28 Mädchen und Jungen in drei Klassen geringer als bei früheren Turnieren dieser Art, dafür aber lagen die Ergebnisse umso dichter beieinander. Nur wer schon beim Verlassen der Startrampe das Lenkrad verriss oder gar unterwegs zur Kurvenfahrt neigte, hatte schnell das Nachsehen.

veröffentlicht am 23.06.2007 um 00:00 Uhr

Pokale und Lorbeerkranz zeichnen die Klassensieger aus: Mirco Sc

Ein bisschen betrübt schauten die Organisatoren aus der örtlichen Schützengilde schon drein, als der erste Start erfolgte. Denn die Verwandlung eines Teils der Südstraße in eine Rennstrecke ist regelmäßig mit viel Aufwand verbunden. Dass statt der erwarteten 50 jungen Rennfahrer nur gut die Hälfte mit dabeisein wollte, ließ die Verantwortlichen bald nach Ursachen forschen. Schnell war das Zeltlager eines anderen örtlichen Vereins als Sündenbock ausgemacht. Doch dem eigentlichen "Seifenkistenvater" der Gilde war das egal. Ehrenpräsident Gerth Baerfacker, der die neun vereinseigenen Vehikel immer zwei Jahre lang bis zum nächsten Rennen im "Winterquartier" fit hält und für guten Zustand von Reifen und Bremsen sorgt, freute sich hinterher, dass "wieder alles ohne Unfall verlaufen ist". Baerfacker war diesmal ganz besonders auf die so genannte "Offene Klasse" neugierig. Zum ersten Mal durften nämlich Eigenbauten vom Start rollen. Ein hannoverscher Tüftler blieb ohne weitere Konkurrenz: Seine "Speed Queen" erlebte jedoch gleich drei junge Fahrer. Das Modell erscheint ausgereift: Nur Zehntelsekunden entschieden über den Sieg von Clemens Gehring. Allerdings war das Vehikel nach drei Durchgängen über die gleiche Strecke 14 Sekunden schneller als die besten Gefährte aus dem Lauenauer Rennstall. Aber das machte den anderen Tagessiegern nichts aus. Der Platz auf dem Treppchen zählte, den Mirco Scheffler sich in der Gruppe der bis zehn Jahre alten Teilnehmer ergatterte und von Bastian Bänsch und Marco Schulz gefolgt wurde. Bei den älteren Startern siegte Petra Wilczok vor Gunnar Carlsson und Melina Kunde. In beiden Klassen wurde außerdem ein Lady-Pokal vergeben. Diesegingen an Elisa Schmidt sowie an Nadine Hungerland, die auf einem undankbaren vierten Rang platziert war.



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