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Europäisches Erasmus-Projekt der Heinrich-Kielhorn-Schule

Vier Projekte von vier Schulen

HAMELN. Vor zwei Jahren ist die Heinrich-Kielhorn-Schule, die Hamelner Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, in das Erasmus Plus Programm, für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, aufgenommen worden.

veröffentlicht am 01.07.2019 um 16:05 Uhr

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„Vier Förderschulen aus vier europäischen Ländern treffen sich zu vier verschiedenen Jahreszeiten zu Outdoorwochen mit sportlichen Schwerpunkten“, erklärt Anke Hausotter. „Nun ist das Projekt abgeschlossen und hat allen Beteiligten tolle Erfahrungen ermöglicht“, stellt die Förderschullehrerin fest.

Nach der Kletterwoche auf dem Ith im Juni vergangenen Jahres, fand im September der erste Auslandsaufenthalt im „Outdoor Activity Center Carlton Lodge“ in North Yorkshire statt. Anfang Februar ging es für fünf Schüler und ihre Begleiter zum Skilaufen nach Vysne Ruzbachy in der Slowakei. Und erst vor Kurzem ist die letzte Hamelner Schülergruppe aus Litauen zurückgekehrt, wo Aktivitäten auf und im Wasser im Mittelpunkt standen. „Wir haben jeden Tag in der Ostsee gebadet“, sagt Jannik Klus. „Die Fahrt mit der Fähre war spannend. Wir sind von Kiel nach Klaipeda gefahren, das hat 20 Stunden gedauert. Weiter ging es mit dem Schulbulli zur Fähre zu einer kurzen Überfahrt auf die Kurische Nehrung nach Nida. Dort warteten schon die Schüler der Förderschulen aus Litauen, der Slowakei und Großbritannien. „Über den Aufenthalt in der Natur und die Aktivitäten auf und im Wasser finden die Teilnehmer eine gemeinsame Sprache. Es ist für sie in diesen Situationen eine Herausforderung, sich zu verständigen, denn die Schüler verfügen nur eingeschränkt über die Möglichkeit, Fremdsprachen zu lernen“, erklärt Anke Hausotter.
Gemeinsam mit ihrer Kollegin Birute von Below und dem Kollegen Stefan Runde kommt sie nach den vier Outdoorwochen zu dem Ergebnis, dass „alle vier Projekte unglaublich wirksam sind. Für die Schüler geht es um neue Sprachen, neue Freunde, eine weit entfernte neue Umgebung und neues Essen. Die Tage waren eine Herausforderung für jeden von ihnen“. Nun gilt es für die Pädagogen den Abschlussbericht zu schreiben. „Der wird durch eine Kommission bewertet und erst dann fließen die noch ausstehenden 20 Prozent der Projektgelder“, sagt Anke Hausotter. Natürlich bedaure sie, dass das Projekt beendet ist. Sie ist aber optimistisch, „denn wir Kollegen der vier Förderschulen treffen uns im November in Berlin. Wir werden bewerten, Rückschau halten und vermutlich Ideen für neue Projekte entwickeln“, lächelt sie.

Täglich badeten die Schüler in der Ostsee. Das Erasmus-Projekt der vier Schulen ist jetzt abgeschlossen. Bilanz gezogen wird im November in Berlin. FOTO: PR


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