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Vier Kriterien für Klimafreundlichen Einkauf

Verpackung: Negativbeispiele für verpackungsintensive Lebensmittel sind die "Scheibletten" oder der "Babybel"-Käse, der gleich dreimal verpackt ist - in Wachshaut, Plastikhülle und Netz. Diese Verpackungen werden nach dem Gebrauch in der Müllindustrie verbrannt, wobei CO 2 freigesetzt wird. Eine mögliche Alternative: Käse am Stück.

veröffentlicht am 10.03.2007 um 00:00 Uhr

Regionalität: Produkte wie zum Beispiel Butter können unterschiedlich weite Transportwege haben und entsprechend unterschiedlich hohe CO 2 -Emissionen verursachen. Butter vom Bauern um die Ecke ist also klimafreundlicher als das gleiche Produkt aus Irland. Saisonalität: Obst oder Gemüse, das außerhalb der Saison gekauft wird, muss oft einen weiten Transportweg zurücklegen - so zum Beispiel Erdbeeren aus Spanien oder Spargel aus Griechenland. Damit verbunden sind hohe CO 2 -Emissionen. Art des Anbaus: Derökologische Landbau ist eine besonders nachhaltige Form der Landwirtschaft, die weniger Energie verbraucht und dadurch weniger CO 2 produziert. Außerdem schont der Öko-Landbau Böden und Wasser und wirkt sich damit positiv auf das Klima aus. Die Begriffe "Öko", "Bio", "biologisch", "ökologisch" und "aus kontrolliert ökologischem/biologischem Anbau" sind gesetzlich geschützt und lassen wirklich auf ökologischen Ursprung schließen. Daneben gibt es eine Reihe von ähnlich lautenden Formulierungen auf konventionellen Produkten, die den Eindruck erwecken, es handle sich um Bio-Ware: So geben Bezeichnungen wie "naturnah", "alternativ" oder "aus kontrolliertem Anbau" keine absolute Sicherheit aufÖko-Qualität. crs Saisonalität, Regionalität, Verpackung, Art des Anbaus



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