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Bürgermeister von Aerzen, Hessisch Oldendorf, Rinteln und Auetal unterzeichnen Tourismus-Vertrag

Vier Kommunen besiegeln die Zusammenarbeit

Rinteln (wm). Der seit Oktober 2006 bestehenden interkommunalen Zusammenarbeit bei der Tourismusförderung zwischen Rinteln und Hessisch Oldendorf sind jetzt auch die Gemeinden Auetal und Aerzen beigetreten. Die vier Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz (Rinteln), Harald Krüger (Hessisch Oldendorf), Bernhard Wagner (Aerzen) und Thomas Priemer (Auetal) haben jetzt einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschrieben.

veröffentlicht am 15.12.2008 um 00:00 Uhr

Partner im Bereich Tourismus: die Kommunen Aerzen, Hessisch Olde

Tourismus in Aerzen, das ist Golf, Wandern und Reiten, das Schloss Schwöbber und Schlosshotel Münchhausen, diktierte Wagner den Journalisten in Rinteln als Stichworte in den Notizblock. Auch für Auetal "als Tor zum Weserbergland" gelte als Angebot Wandern, Mountainbiken und Reiten, bereits einen Namen habe der Pilgerweg durchs Auetal, fasste Priemer für seine Gemeinde zusammen. Beide Kommunen sehen in einer besseren Anbindung an den Weserradweg eine weitere Chance, Gäste zu bekommen. Heiko Wiebusch, Leader-Plus-Manager aus Hameln, versichert, der Weserradweg werde auch in Zukunft weiter mit einem Leitsystem und Rastplätzen noch verbessert. Für das Tourismus-Projekt der vier Gemeinden mit dem Ziel eines gemeinsamen "Service- und Kompetenzzentrums" gibt es Geld vom Land wie vom Leader-Programm und den Gemeinden. Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Tourismus sei das Modell der Zukunft, unterstrich Wiebusch, was hier praktiziert werde, gelte als modellhaft und passe in den Masterplan für den Tourismus im Weserbergland. Matthias Gräbner, professioneller Tourismus-Manager vor Ort in Rinteln, bestätigte aus seiner praktischen Arbeit der letzten Jahre: Allein in Deutschland gebe es über 5500 Urlaubsziele, die um Gäste kämpften. Der Verdrängungswettbewerb werde immer schärfer und zwinge zum Zusammenschluss zu größeren Einheiten, um überhaupt am Markt noch wahrnehmbar zu sein: "Aus Sicht der Gäste ist der Tourismus völlig unabhängig von politischen oder Verwaltungsgrenzen. Orte, die sich nicht in Zentren organisieren, werden am Markt nicht bestehen." Die Kooperation war am Donnerstagabend auch vom Rintelner Rat einstimmig akzeptiert worden. Im Rintelner Rat war anlässlich der Diskussion über den neuen Vertrag auch betont worden, diese Kooperation müsse noch auf weitere Städte ausgedehnt werden. Am gleichen Tag unterstützten darüber hinaus die Ratsgremien in Aerzen (siehe Bericht vom Samstag) und Hessisch Oldendorf (heutige Ausgabe auf der Seite 20) dieZusammenarbeit, wobei die vielfältigen Vorteile für alle Kommunen hervorgehoben wurden.



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