weather-image
27°
Schlechtes Abschneiden der Bezirksligisten hat Auswirkungen auf die Kreisliga

Vier Absteiger schwebenüber der Liga wie ein "Damoklesschwert"

Kreisliga (seb). Die dramatische Lage der Schaumburger Teams in der Bezirksliga hat auch großen Einfluss auf die Kreisliga. Es drohen vier Absteiger.

veröffentlicht am 16.11.2007 um 00:00 Uhr

Kampf ist Trumpf: Im Abstiegskampf steckt der SV Engern mit Roma

Die Rechnung ist ganz einfach: In der Kreisliga gibt es eine Regelsollzahl von 16 Mannschaften. Diese wird nichtüberschritten. In der Bezirksliga stehen der TuS Niedernwöhren, SV Obernkirchen, SV Nienstädt und SC Rinteln auf einem Abstiegsplatz. Vier Teams müssten also in der Saison 2008/2009 neu in die Kreisliga integriert werden. Dazu käme noch der Meister aus der 1. Kreisklasse. Die Kreisliga verlassen der Meister sowie die beiden Regelabsteiger auf den Plätzen 15 und 16. Somit würde die Kreisliga 18 Mannschaften umfassen. Dies ist ausgeschlossen, so dass auch die Vereine auf den Rängen 13 und 14 absteigen müssten. Der Vizemeister der Kreisliga hat die Chanceüber eine Relegation in die Bezirksliga zu kommen. Gelingt dies dem Schaumburger Vertreter, dann wäre ein weiterer Platz in der Kreisliga frei und der Tabellendreizehnte wäre auch noch gerettet. Deshalb geht es für die halbe Liga in diesem Jahr um den Klassenerhalt. Der Tabellenachte des SC Deckbergen-Schaumburg hat mit 17 Zählern nur fünf Punkte Vorsprung auf den 13. Rang. Zwei Niederlagen und der SC steckt wieder ganz tief drin im Existenzkampf. Jeder Punkt kann am Ende Goldwert sein. Die Sieker-Mannen spielen am Sonntag beim angeschlagenen SV Sachsenhagen, der zuletzt drei Pleiten in Folge kassierte. Zur Zeit ganz dick im Abstiegssumpf sitzen der Beckedorfer SV mit fünf Punkten als Schlusslicht und der TuS Riehe mit mageren zehn Punkten als Vorletzter. Beide Mannschaften sind mit höheren Ambitionen in die Serie gestartet. Der Aufsteiger aus Beckedorf hatte sich 40 Punkte plus X als Saisonziel versprochen, musste aber auf viele Stammkräfte durch Verletzungenund Sperren verzichten und fand bisher noch gar nicht seinen Rhythmus. Im Heimspiel gegen Bückeberge ist die Müller-Elf gegen einen Mitkonkurrenten schon fast zum Siegen verdammt. Die Rieher hatten sich einen Platz hinter der Spitzengruppe zugetraut und empfangen den zuletzt groß auftrumpfenden TSV Liekwegen. Kein Zuckerschlecken für die Matthias-Truppe in ihrer jetzigen Verfassung. Zum weiteren Kreis der Kandidaten mit Abstiegssorgen gehören der TuS Lindhorst, MTV Rehren A.R., VfL Bückeburg II, SV Engern und TSV Algesdorf. Keiner dieser Teams darf sich eine längere Pleitenserie in diesem Jahr erlauben. Gerade Ausrutscher gegen die Mitkonkurrenten zählen doppelt schwer. Der TSV Algesdorf bekommt es mit Lindhorst zu tun. Das wird ein echtes Kampfspiel, denn beiden Teams sitzt das Abstiegsgespenst im Nacken. Die VfL-Reserve kann sich beim Tabellenzweiten TSV Exten ein willkommenes Zubrot in Form von Punkten holen, genauso wie der SV Engern beim Dritten TuS Lüdersfeld und der MTV Rehren A.R. gegen das "Überteam" von Union Stadthagen. Bei weiteren Niederschlägen dürften auch in dieser Woche fast alle Spiele auf der Kippe stehen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare