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Kreisreiterverband Weserbergland kann mehr Geld in Jugendarbeit investieren / Vorstand neu gewählt

Vielseitig aufgestellte Pferdefreunde

Grohnde. Weiter mit Rudolf Dreischer an der Spitze geht der Kreisreiterverband Weserbergland in die nächsten drei Jahre. Bei der Hauptversammlung des aus 19 Vereinen und 2052 Mitgliedern bestehenden fünftgrößten Fachverbandes des Kreissportbundes wurde der Pyrmonter in Grohnde einstimmig wiedergewählt.

veröffentlicht am 08.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:41 Uhr

„Ich freue mich, dass ich weiterhin das Vertrauen der Reiter zwischen Osterwald, Hagen, Hessisch Oldendorf und Nienstedt genieße und mich für sie einsetzen kann“, sagte der 72-Jährige. Auch seine Begleiter Wilhelm-Hauke Bente (stellvertretender Vorsitzender), Viktoria Kock (Geschäftsführerin) sowie Sabine Faßhauer (Jugend- und Sportwartin) wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Gute Arbeit bescheinigt wurde auch den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes, denen ebenfalls das Vertrauen ausgesprochen wurde. Dazu gehören Michaela Flegel als Beauftragte für den Fahrsport sowie die beiden Aerzener Beisitzerinnen Silke Thielmann und Julia Galluschke, die die Jugendwartin bei ihrer Arbeit unterstützen. Nach langer Vakanz konnte auch der Posten des Freizeit- und Breitensportbeauftragten mit Dr. Burkhard Kirchhoff (Bisperode) wiederbesetzt werden. Wie wichtig dieses Amt ist, wurde in seiner Dankesrede deutlich. „90 Prozent der Reiter starten weder bei Turnieren noch Meisterschaften, sondern erfreuen sich einfach an Ausritten in Wald und Flur. Und damit es dort zu keinen Reibereien mit Landwirten, Waldbesitzern und Forstleuten kommt“, ermahnte er alle Ausreitenden, nur die Wege zu benutzen, die dafür ausgewiesen sind. „Denn sonst gibt es Ärger – und der muss nicht sein.“ Laut Sabine Faßhauer konnten auch im letzten Jahr viele Erfolge bei Turnieren und Meisterschaften bis auf Landesebene errungen werden. Dabei reicht das Spektrum vom Ponyreiten über Dressur- und Sprungwettbewerbe bis zum Fahrsport. „Wir sind hier sehr vielseitig aufgestellt“, freute sich auch der Vorsitzende. Alle, die Tourgewinner, Kreismeister und Championatssieger, wurden nach vorn gerufen und vom Vorstand des Kreisreiterverbandes geehrt.

Da der Verband über ein gutes finanzielles Polster verfügt, bedingt auch durch das Restvermögen des aufgelösten Vereins für Vielseitigkeitsreiterei, will er mehr Geld in die Jugendarbeit stecken. So findet im Juni ein Springreiterlehrgang in Hameln statt, wobei der Kreisverband die Kosten trägt. Eine Große und Kleine Tour, Championat und Kreismeisterschaft finden wieder statt, wobei man sich eine noch größere Beteiligung wünscht. Neu dazu kommt ein Mannschaftswettbewerb der Vereine, wobei in Emmerthal um die Standarte des Kreisreiterverbandes gekämpft wird. Jeder Verein kann hier bis zu vier Teams melden, bestehend aus Dressur- und Springreitern. Den Siegern winken vom Kreis gestiftete Ehrenpreise. Gespannt ist man auch auf das Turnier in Aerzen – erstmals auf der neuen Anlage. rhs



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