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Lachemer Landbesitzer ziehen Bilanz / Jagdpacht wird für größere Maßnahmen angespart

Viele Tiere ließen ihr Leben auf der Straße

Lachem. Voll besetzt war das Sportheim, als sich die Landbesitzer zur Jagdversammlung trafen. Aus dem Bericht, den Jagdpächter Thomas Lücke vortrug, ging hervor, dass beim Rehwild, bei den Füchsen und bei den Dachsen mehr Tiere ihr Leben auf der Straße ließen, als von den Jägern zur Strecke gebracht wurden. Vier Rehe, vier Füchse, ein Wildschwein und zwei Dachse wurden überfahren, zwei Rehe und drei Füchse brachten die Jäger zur Strecke. Geschossen wurden auch elf Rabenkrähen.

veröffentlicht am 14.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

Thomas Lücke führte aus, dass die Füchse teilweise mit Räude befallen sind, was auch für Hunde gefährlich werden kann. Angekündigt wurde, dass die Jagdgenossen in diesem Jahr zu einer Grenzbeziehung einladen. Ursprünglich war geplant, eine Grenzbeziehung mit den Nachbarn des Reviers Fuhlen-Friedrichshagen durchzuführen. Bei ihrer Jagdversammlung hatten die Nachbarn aber beschlossen, in diesem Jahr ihre Grenze zum Revier Heßlingen zu inspizieren. Die Lachemer werden deshalb die Grenze zum Bereich Haverbeck in Augenschein nehmen.

Jagdvorsteher Carsten Amelung dankte seinem Amtsvorgänger Hans Joachim Grote und dem ausgeschiedenen Vorstandmitglied Friedrich Homeyer. In seinem Jahresbericht dankte Carsten Amelung der Stadt Hessisch Oldendorf für die gute Zusammenarbeit. Am Weg an der Haarburg und am Werderweg waren Bäume und Sträucher zurückgeschnitten worden. Einige Arbeiten würden noch durchgeführt, erklärte Manfred Bebermeier, der im Rathaus für den Wegebau verantwortlich zeichnet. Er führte aus, dass die Jagdgenossen notwendige Maßnahmen bei ihm anmelden sollten. Größere Summen werden in diesem Jahr für den Wegebau nicht ausgegeben. Die Jagdgenossen beschlossen, die Jagdpacht anzusparen. Im Vorjahr wurden ebenfalls nur geringe Ausgaben getätigt, wie Schatzmeister Karl-Heinz Rekate ausführte.Ein Reizthema sind die angepflanzten Obstbäume am Werderweg. Bevor sie gepflanzt wurden, sei nicht mit den Anliegern gesprochen worden, erklärte Landwirt Falk Rekate.



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