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Klassischer Dreikampf für Kinder und Jugendliche und ungewohnte Disziplinen für ihre Eltern

Viele neue Teilnehmer beim 110. Klütbergturnfest

Hameln. Herrlicher Sonnenschein, angenehme Temperaturen und die Lust auf Bewegung: Unter fachkundiger Leitung begannen alle rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit gemeinsamen Aufwärmübungen auf dem Klüt. Beim klassischen Dreikampf mit Werfen, Laufen und Weitsprung gab es folgende Gewinner: Sophie Hahne vom MTV Lauenstein, Jahrgang 2004 Vanessa Werner vom VfL Hameln. Gewonnen hat aus dem Jahrgang 2003 Sarah Winkel, aus 2002 Alina Uronov, aus 2001 Kimberly Westphal, aus 2000 Emily Hornig, aus 1999 Linda Dyck, 1997 Jannika Krohn. Bei den Jungen liegt aus dem Jahrgang 2004 Davis Reinhardt vorn, 2003 Yusein Fölsch, 2002 Florian Zang von ESV Eintracht Hameln, von 2001 Thilo Schramm aus dem VfL Hameln, von 2000 Silas Schramm, 1999 Johannes Jordan, 1998 Merlin Schramm, 1997 Kevin Reid. In der Liga der Erwachsenen siegte beim Dreikampf aus dem Jahr 1964 Uwe Janosch, aus 1948 Heinz Hartmann vom TV-Jahn Welsede, aus dem Geburtsjahr 1940 Ulli Bönning vom TUS Eisbergen, aus 1934 Herbert Harting vom TV-Jahn Welsede, aus 1943 Dieter Werk, aus 1940 Ulli Bönning vom TUS Eisbergen, aus 1934 Herbert Harting vom TV-Jahn Welsede.

veröffentlicht am 22.09.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:21 Uhr

Beim Steinstoßen lag Günter Janosch vom TV-Jahn Welsede mit 7,90 Metern vorn. Beim Baumstammwerfen erreichte Uwe Janosch vom VfL Hameln die größte Distanz mit 6,96 Metern. Wiebke Schramm warf 4,20 Meter und Kevin Reid 5 Meter.

Beim Weitsprung gibt es drei Versuche und so können sich am Ende die 1,72 Meter von Jakob Jordan sehen lassen. Da läuft es bei der 10-jährigen Michelle Wolff von Anfang an besser. Sie hatte sich zwar vor dem Turnfest den Unterarm gebrochen und ist darum mit einem dicken Gips am Start, doch ihrem sportlichen Ehrgeiz tut das keinen Abbruch. „Ich habe letztes Jahr super- gut abgeschnitten, das will ich wiederholen. Bei ihrer ersten Disziplin, dem Schlagballwerfen, erzielt sie trotz Handicap eine stattliche Weite von 28 Meter. Und beim Weitsprung zeigt sie sofort, wie ein guter Sprung aussehen muss. Inzwischen ist auch Jakob beim Schlagballwerfen an der Reihe. 10 Meter weit fliegt der kleine weiße Ball. „Das ist doch für einen Fünfjährigen schon ganz ordentlich“, findet Vater Heiko Jordan. Sein Bruder ist leider der einzige männliche Jugendliche in seinem Jahrgang, und so hat er keinen echten Gegner. „Es wäre schöner, wenn ich um den ersten Platz im Jahrgang kämpfen müsste“, kommentiert Johannes diese Situation. Als es etwas später dann an die Paradedisziplin Laufen für den kleinen Jakob geht, steigt die Spannung beträchtlich. Mitten auf einem Waldweg sind die Bahnen abgekreidet. Sogar echte Startblöcke helfen den kleinen Läufern, richtig auf Tempo zu kommen. „Auf die Plätze, fertig, los…“ und schon flitzen alle so schnell sie können. Jakob muss 50 Meter absolvieren und ist mit seiner Zeit von 11,7 Sekunden sehr zufrieden. Am Ende reichen seine Leistungen für einen tollen siebten Platz im Jahrgang 2005. Und am Schluss konnten die Kinder dann noch den erwachsenen bei den nicht ganz so klassischen Disziplinen wie Baumstammwerfen und Steinstoßen zuschauen. Für alle war es ein anstrengender aber sportlich motivierender Tag im Freien auf Hamelns schönen Hausberg, dem Klüt.

Gemeinsames Aufwärmtraining vor dem Wettkampf mit 110-jähriger Tradition. Foto: hx


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