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Vier Politiker verabschiedet / Wöbking: Integrationsbemühungen intensivieren

Viele neue Gesichter im Ortsrat Evesen - Dank an Ex-Mitglieder

Evesen (bus). Der Ortsrat Evesen hat durch die Kommunalwahl eine erhebliche personelle Umgestaltung erfahren. Während der konstituierenden Sitzung des lokalen Parlaments wurden Gerda Wöbking (CDU, 20 Jahre Zugehörigkeit), Heide Everding (SPD, zehn Jahre), Helmut Schlehe (CDU, sieben) und Ulrike Eggers (CDU, fünf) verabschiedet. Neu im Gremium sind Jessica Schnellert und Cord Siekmeier (beide CDU), Wilhelm Kluesmeier (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dieter Everding (SPD). Nach wie vor mit Sitz und Stimme im Ortsrat vertreten sind Horst Schwarze, Jörn Malsch, Wilfried Wilharm, Thomas Wagener und Reinhard Luhmann (alle SPD).

veröffentlicht am 24.11.2006 um 00:00 Uhr

Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach und Ortsbürgermeister Horst Schwarze würdigten das Engagement der Ausgeschiedenen. Wöbking, Everding, Schlehe und Eggers hätten sich wirkungsvoll und effektiv für die Interessen der früheren Großgemeinde und die der ehemaligen Residenzstadt eingesetzt, sagte Brombach. Schwarze würdigte insbesondere Gerda Wöbking als "politisches Schwergewicht", mit der er trotz mitunter gegensätzlicher Auffassungen "zu 95 Prozent einer Meinung" gewesen sei. Wöbking stellte in einer Abschiedsbemerkung den guten Zusammenhalt innerhalb der Ortschaft heraus. Gleichzeitig mahnte die Christdemokratin eine Intensivierung der Integrationsbemühungen an. Die Ortschaft sei angesichts der Neubaugebiete "in manchen Ecken an ihre Grenzen gestoßen". Man könne "nicht nur Baugebiete erschließen" sondern müsse "auch an das soziale Miteinander denken". Wöbking machte ihr Unbehagen am Beispiel einer zunächst gescheiterten Sammlung zugunsten hilfsbedürftiger Kinder in Moldawien deutlich. Das durch die Aktivitäten einer Pädagogin bedingte vorläufige Scheitern der Sammlung hatte in Evesen reichlich Staub aufgewirbelt. Die Geschenksendung war schließlich auf privatem Wege abgewickelt worden. Es könne nicht sein, gab Wöbking zu Protokoll, dass Menschen gemeinsam etwas für andere in Gang brächten und dieses Vorhaben von einer einzelnen Person torpediert werde.

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