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Rund 13 000 Euro für Gewaltprävention

Viele kleine Projekte

Hameln (git). Der Verein zur Förderung der Kriminalprävention in Hameln begrüßte zur Mitgliederversammlung Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Sie sicherte den Vereinsmitgliedern zu, dass bei den Fördergeldern zur Kriminalprävention seitens der Stadt trotz Spardruck keine Kürzungen vorgesehen seien.

veröffentlicht am 09.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 11:21 Uhr

„In den letzten acht Jahren konnte unser Verein insgesamt 80 000 Euro Fördergelder investieren“, bilanzierte der erste Vorsitzende, Dr. Hermann Niederhut. Die Gelder setzten sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen. Die Spendenbeiträge aus der Wirtschaft seien in der derzeitigen Wirtschaftskrise rückläufig.

Zu den aktuell geförderten Projekten des Fördervereins gehörte in diesem Jahr die Drogenberatungsstelle Hameln mit 4000 Euro. Die Elisabeth-Selbert-Schule erhielt 3000 Euro. Im Rahmen der Gewaltprävention wird seit Februar dort ein Deutschkurs für Schüler/innen mit Migrationshintergrund angeboten. Für den Zivilcouragepreis 2009 investierte der Verein 660 Euro. Das Integrationsprojekt „Mütter lernen mit ihren Kindern“ an der Schule Hohes Feld wurde mit 400 Euro unterstützt. Das Ausländerforum erhielt 1400 Euro. Zur Langzeitförderung der Kriminalprävention in Hameln gehören die Projekte „No Limit“ vom Sozialdienst der katholischen Frauen

(1000 Euro) und die Präventionswochen „Sucht und Drogen“ im städtischen Jugendzentrum Regenbogen (1500 Euro).

Der Verein „Aktion Kinderhilfe“ (AkKI), der sich benachteiligter und vernachlässigter Kinder in Hameln angenommen hat, erhielt 1000 Euro Unterstützung für das Projekt „Königstraße“ und 500 Euro für die „Haltestelle Afferde“. „Außerdem haben wir in diesem Jahr verschiedene Kleinprojekte zur Kriminalprävention in Schulen finanziell unterstützt“, schloss Niederhut seine Jahresbilanz. Der Förderverein hat derzeit 32 Mitglieder. Er wurde zwei Jahre nach der Gründung des Krimnalpräventionsrates im Jahre 2001 gegründet.



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