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SG schlägt TV Stadtoldendorf 23:19 / Gäste präsentieren sich als unsportliche Mannschaft

Viele "blaue Flecken" beim Hohnhorster Sieg

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Oberliga nach Punkten und Spielen mit dem Tabellenführer HG Rosdorf-Grone gleichgezogen. In eigener Halle schlug die SG den TV 87 Stadtoldendorf 23:19 (8:10) in einem wenig ansprechenden Spiel.

veröffentlicht am 10.03.2008 um 00:00 Uhr

Eine Wertung gewannen die Gäste, sie waren die in der laufenden Saison bislang unfairste und unsportlichste Mannschaft, die sich in Haste vorstellte. Meckern, lamentieren, diskutieren, das ganze in völlig überzogenem Ausmaß. Auch der ständige Einsatz von Ellenbogenstößen und Faustschlägen gehörte dazu, wobei das Schiedsrichterpaar Werner/Langeheine wieder einmal eine schwache Leistung ablieferte und beide Augen ausgiebig zudrückte, wenn die Gäste zugriffen. "Ich weiß nicht, meine Jungens kriegen Ellbogen ins Gesicht, der halbe Arm wird weggerissen und dann gibt es lediglich gelbe Kärtchen", SG-Coach Marc Siegesmund war konsterniert. "Letztendlich haben wir uns das Leben aber selbst schwer gemacht, normalerweise musst du Stadtoldendorf aus der Halle schießen", resümierte Marc Siegesmund. Die SG Hohnhorst-Haste begann unkonzentriert und zerfahren, erst ab dem 3:5 (15.) kam die Abwehr besser zurecht, das 7:7 (24.) von Marc Wengler täuschte über die ausgesprochen schwache Angriffsleistung hinweg. Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte drehte die SG auf, spielte wie von Siegesmund gefordert die Gäste in der Abwehr auseinander. Aus dem 8:10-Pausenrückstand machte Wengler in der 45. Minute ein 17:11. Die Reaktion kam prompt, dieGäste wurden noch ruppiger, diesmal hagelte es allerdings für wenige Minuten Zeitstrafen. Bis zum Schlusspfiff vergab die SG Hohnhorst-Haste zahlreiche Chancen, das die Zuschauer aufstöhnen ließ, klarste Gelegenheiten blieben liegen. "An der Abwehr lag es nicht, wir haben sie vorne nicht genug auseinander gespielt", bilanzierte Siegesmund. Nichtsdestotrotz bleibt die SG durch diesen umkämpftenHeimerfolg ganz dick im Titelrennen. SG: Wengler 8, Engel 5, Krikli 4, Daseking 2, Dönitz 1, Kirchmann 1, Weiser 1, Gümmer 1.



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