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Seniorenbeirat Coppenbrügge hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Älteren

Viele bauliche Veränderungen erreicht

Coppenbrügge. „Wir wünschen uns ein besseres Miteinander und gegenseitiges Verständnis für die Probleme alter und behinderter Menschen“, hatte Horst Wollenberg vor zehn Jahren appelliert, als er mit einigen Mitstreitern den Seniorenbeirat Coppenbrügge gründete. 2010 wurde das Gremium erweitert in den Senioren- und Behindertenbeirat. Hielten anfangs einige Bürger und auch einige Ratsmitglieder den Beirat für „überflüssig“, ist er heute nicht mehr wegzudenken. Der Senioren- und Behindertenbeirat genieße eine hohe Akzeptanz. Er sei Mahner und Einmischer. „Vor allem aber Berater, wenn es um die Interessen älterer Menschen geht“, betonte Hans-Ulrich Peschka in seinem Grußwort zum zehnjährigen Bestehen. Einen besonderen Dank richtete der Gemeindebürgermeister an Horst Wollenberg. Dieser sei zielstrebig an das Projekt herangegangen, habe intensiv daran gearbeitet und viele Kon-takte geknüpft, um den Senioren- und Behindertenbeirat zu dem zu machen, was er heute sei. Zügig habe er die Politik mit ins Boot geholt und die Bedenken der Skeptiker ausgeräumt. „Nach zehn Jahren muss ich feststellen, dass es eine gute und richtige Entscheidung war, den Seniorenbeirat einzurichten“, so Peschka. Auch die Erweiterung in den Behindertenbeirat mit Dirk Pieper als Behindertenbeauftragten sei eine gute Entscheidung gewesen. Wollenberg erinnerte an die Gründung des Gremiums. Wertvolle Tipps habe er damals von Dr. Gerhard Bulczak, dem damaligen Vorsitzenden des Seniorenbeirats Hameln, bekommen. Im Laufe der Jahre seien viele Anregungen älterer Bürger aufgegriffen und umgesetzt worden. Die Liste ist ziemlich lang, deshalb seien an dieser Stelle nur einige Beispiele von Projekten genannt, für die sich das Gremium eingesetzt hat – den Einbau einer Ein- und Ausstiegstreppe am Beckenrand des Hallenbads, Bürgersteigabsenkungen, Instandsetzung des Bürgersteiges zum Krankenhaus Lindenbrunn, Bänke auf dem Friedhof, einen barrierefreien Zugang zum Burginnenhof Coppenbrügge, eine öffentliche Toilette auf dem Burggelände sowie für ein Einkaufszentrum im Ortskern Coppenbrügges, um wirklich nur einige Punkte zu nennen.

veröffentlicht am 19.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:47 Uhr

Im Anschluss an die Ansprachen referierte Peter Linde über Trickdiebstahl. Werden alte Menschen auf der Straße von fremden Personen angesprochen, sollten sie sehr kritisch sein und nicht auf irgendwelche Bitten eingehen. „Die Freundlichkeit alter Menschen wird leider zu oft ausgenutzt“, betonte der Kriminalhauptkommissar. sto



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