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Gerhardt-Truppe ohne eine komplette Fünf beim Schlusslicht Göttinger BG

Viele Ausfälle: Der TuS Lindhorst bastelt noch an einem Team für das Kellerduell

Basketball (rh). So groß die Freude beim TuS Jahn Lindhorst über den überzeugenden 103:77-Sieg über den TuS Bothfeld war, genau so groß ist die Sorge vor dem nächsten Oberliga-Spiel am Sonntag um 13.30 Uhr beim Tabellenletzten Göttinger BG.

veröffentlicht am 25.01.2008 um 00:00 Uhr

Neben den Langzeitverletzten oder den beruflich Verhinderten Heinrich Gerhardt, David Bednareck und Victor Burhanau fehlen in diesem Kellerduell die beiden Flügelspieler Andreas Herber und Lars Schierhorn. Damit stehen dem TuS Lindhorst im Abstiegskampf eine komplette Fünf nicht zur Verfügung. Übrig bleiben mit Alexander Weinert, Sebastian Glänzer, Christian Brenneke, Oleg Burhanau und mit Fragezeichen Vlad Efanov ebenfalls nur fünf Spieler. Im Moment wird noch an der Bank für Göttingen gebastelt. Möglicherweise kann Christian Blome noch einmal einspringen. Zusätzlich wird man noch auf weitere Spieler aus der Bezirksligamannschaft zurückgreifen müssen. In Frage kämen da Marc Hamann, Julian Sädtler, Taner Allak, Christian Bednareck oder Boris Radevic. Im Hinspiel, noch mit Victor Burhanau (23 Punkte) und David Bednareck (10), aber bereits ohne den verletzten Heinrich Gerhardt, lieferten sich beide Mannschaften in der Lindhorster Kreissporthalle einen Nervenkrimi der besonderen Art. Nach ständig wechselnder Führung gewannen die Lindhorster am Ende das Spiel durch zwei Ballgewinne von Christian Brenneke und Lars Schierhorn in den letzten 16 Sekunden. Diese von den beiden erfolgreich abgeschlossenen Fast-Breaks sicherten dem TuS den 101:98 Sieg. Die BG Göttingen fährt die Saison wieder einmal nach dem altbekannten Motto: Erst mal sehen, wie sich die Mannschaft schlägt und dann im Notfall die "Alten" (ehemalige Zweitligaspieler), allen voran Horst Wolff, zu reaktivieren, um die Klasse zu halten. So auch in dieser Saison. Der Ein-Punkte-Sieg am letzten Wochenende in Wolfsburg war ein erster Erfolg dieser Aktion. Gegen Lindhorst soll nun der zweite gefeiert werden und damit die rote Laterne an den TuS abgegeben werden. Dagegen haben die Lindhorster, trotz der prekären Situation mit den vielen Ausfällen, natürlich etwas einzuwenden. Falls Aufbauspieler Vlad Efanov spielen kann, aber nicht nur dann, rechnen sich die Lindhorster auch in der BG-Bundesligahalle etwas aus. Aber selbst eine Niederlage wäre auch wegen des Sieges über Bothfeld noch nicht das Ende. Die Abstiegszone ist nach der Wolfsburger Niederlage ganz eng beisammen. Der Hagener SV, die Braunschweiger BG und der DJK Wolfsburg gehören neben Lindhorst und Göttingen dazu. Sie haben nur zwei Punkte Vorsprung. Und auch der TuS Bothfeld (vier Punkte Vorsprung) ist noch längst nicht gerettet.



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