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Reit- und Fahrverein St. Georg lud nach Umzug zum Turnier in die neue Reithalle und auf den Außenplatz

Viel Platz für Pferdefreunde auf dem neuen Außengelände

Aerzen. Durch den Umzug von der Fleckenmitte an die Peripherie des Ortes hat der Reit- und Fahrverein St. Georg sich nicht nur ein neues Zuhause mit Reithalle und Außenreitplatz geschaffen, sondern zugleich auch die Möglichkeit erhalten, nach langer Pause seinen Mitgliedern sowie den vielen Pferdefreunden im Hummetal wieder größere Turniere bieten zu können.

veröffentlicht am 02.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:10 Uhr

Wobei sich ältere Aerzener sicher noch gut an die beengten Verhältnisse früherer Turniere auf der Wiese zwischen Maschinenfabrik und Eisenbahn erinnern. Jetzt hat die neue Anlage, an der Reinerbecker Straße auf dem ehemaligen Gelände des Ex-Vorsitzenden Walter Pieper gelegen, ihre Feuerprobe bestanden.

Denn am Wochenende gaben sich dort über 200 Pferde mit fast genau so vielen Reitern und Amazonen beim großen Sommerturnier ein sportliches Stelldichein.

Insgesamt 20 Prüfungen, vom einfachen Reiterwettbewerb für die Jüngsten bis hin zu L-Dressuren und L-Springen, hatte die erst in diesem Jahr ins Amt gehobene Vorsitzende Silke Thielmann und ihr Mitarbeiterstab den Reitern aus Südniedersachsen, Ostwestfalen und dem Weserbergland anzubieten.

Zahlreich war auch die Zahl der Ehrengäste. So kam nicht nur Kreisvorsitzender Rudolf „Tommy“ Dreischer von Bad Pyrmont herüber, sondern hatte auch den KSB-Chef Fred Hundertmarkt nach einem Umweg über Tündern im Schlepptau. Auch Kreisfussball-Boß und zugleich Erster Aerzener Gemeinderat, Andreas Wittrock, ließ sich auf der Anlage blicken. Denn es gab viel zu sehen. Elegante Dressurreiter, verwegene Parcours-Experten und hoffnungsvoller Nachwuchs. Die VGH Hannover war mit mehreren Repräsentanten vertreten, versorgte in einem VIP-Pavillon geladene Gäste mit Speis und Trank und ließ den VGH-Cup der besten Nachwuchsspringreiter ausreiten, für den im Finale am 27. September in Alvern als Hauptpreis ein Pferdeanhänger winkt. Gut im Rennen liegt hier die einzige Hameln-Pyrmonter Teilnehmerin Luisa Marie Wolf (18) vom Nienstedter Reiterverein, die das Finale am 27. September in Alvern erreichen könnte (wir berichteten im Sportteil dieser Zeitung).

Ausfallen musste in Aerzen der gerade neu ins Leben gerufene Kreis-Standartenwettkampf, weil es zwei Absagen gab und nur Reiter aus Hameln und Aerzen dafür übrig geblieben wären. „Zu wenig“, wie Kreisreiterboss Rudolf Dreischer zu Recht feststellte. rhs



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