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Offizielle Einweihung des Anbaus beim Ruderverein Weser von 1885 an der Tündernschen Warte

Viel mehr Platz für Training und Boote

Hameln (rhs). „Wir sind stolz darauf, einen Verein im Weserbergland zu haben, der nicht nur die Region im eigenen Land hervorragend repräsentiert, sondern auch durch Erfolge bei internationalen Regatten seit Jahren den Oberweserraum in die Schlagzeilen der Medien bringt“, so Landrat Rüdiger Butte in seinem Grußwort bei der offiziellen Einweihung des Anbaues des Rudervereins „Weser von 1885“ an der Tündernschen Warte.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:21 Uhr

Zur feierlichen Einweihung des Anbaues kam auch die aktive Jugend ins Vereinsheim. Foto: rhs

Im Beisein örtlicher Prominenz sowie führender Vertreter aus Politik, Wirtschaft und befreundeter Verbände und Vereine war auch RVW-Boss Helmut Griep voll des Lobes über das Geschaffene, das dem Verein nicht nur ermögliche, seinen Aktiven modernste Trainingsmöglichkeiten unter einem Dach wie beispielsweise Ergometerfahren zu bieten, sondern auch die Enge in der mittlerweile viel zu klein gewordenen bisherigen Bootshalle zu beseitigen. „Was wir hier geschaffen haben, ist im Hinblick auf unsere sportliche Zukunft ein echter Meilenstein“, betonte Griep. Wobei er allerdings auch unterstrich, dass der Anbau, der trotz umfangreicher Eigenleistungen immerhin noch rund eine Viertelmillion Euro verschlungen habe, nur deshalb in Angriff genommen und erfolgreich zu Ende geführt werden konnte, weil sich viele an den Kosten beteiligt hätten. Er nannte hier nicht nur die großzügigen Geldspenden seitens des Sana-Klinikums sowie der drei heimischen Geldinstitute, sondern auch den LSB und Toto Lotto, die den Anbau immerhin mit 70 000 Euro bezuschussten. Und auch der Landesruderverband Niedersachsen, vertreten durch seinen Vorsitzenden Reinhard Krüger, sah sich zur tatkräftigen Hilfe verpflichtet, „zumal vom Landesstützpunkt Hameln alle Ruderer im Land profitierten“.

Großen Dank stattet Griep auch den vielen Vereinshelfern ab. Allen voran Ex-Weltmeister Bernd Kerkhoff, der als Architekt, Statiker und „erster Mann vor Ort“ die ganzen Baumaßnahmen fachlich begleitete und dabei unzählige ehrenamtliche Stunden investierte. Aus seinen Händen durfte der Vorsitzende dann auch den symbolischen, überdimensionalen Schlüssel für das Gebäude entgegennehmen. Er wird einen ehrenvollen Platz neben der Tafel der Sponsoren erhalten. Neben den Einweihungsfeierlichkeiten standen aber auch zahlreiche Ehrungen bei diesem Neujahrsempfang an. So wurde Helmut Griep (67), der im Februar nach über 30-jähriger Tätigkeit den Vorsitz in jüngere Hände legen wird, zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem gab es für ihn die goldene Ehrennadel des Kreissportbundes. Mit einer Nachprägung einer Medaille aus dem Gründungsjahr 1885 wurden Thomas Burgdorf, Dr. Peter Dennis, Albrecht und Martin Garbe, Kurt Hapke, Frank Höltje, Horst-Rüdiger Menke, Markus Wollenweber, Patrick Pätzold und Bernd Kerkhoff als „Motoren des Neubaus“ ausgezeichnet. Und auch der langjährige Vereinsstatistiker Christian Sicker wurde mit einer Ehrung überrascht. Aber was ist der Verein ohne seine erfolgreichen Skuller? Sie wären im Jubiläumsjahr fast in die erste Bundesliga aufgestiegen, wenn ein „Achtermalheur“ das nicht in letzter Sekunde verhindert hätte. Dennoch waren auch schon das gute Abschneiden in der 2. Liga sowie der zweite Platz von Nora Wessel bei U-23-WM im Doppelvierer sowie der DM-Titel für Nele Burgdorf bei der U-17-Jugendmeisterschaft echte Highlights für den Verein.



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