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SPD AG 60 plus mit zwei Bussen in Weimar

Viel gesehen in Thüringen

Hessisch Oldendorf. Der Vorstand der SPD AG 60 plus hatte zur Fahrt nach Thüringen eingeladen. 75 Mitglieder sowie Freunde und Freundinnen der Arbeitsgemeinschaft fuhren mit zwei Bussen der Firma Held nach Thüringen. Auf der Hinfahrt wurde in Sangerhausen das Rosarium mit der weltgrößten Rosensammlung besucht. Dann ging es durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen von fast 1000 Meter Höhe, unzähligen Wiesen und endlosen Wäldern bis zum 410 Kilometer entfernten Hotel „Am Tränkbachtal“ in Frauenwald am Rennsteig.

veröffentlicht am 11.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:19 Uhr

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Eine Tagesfahrt ging in die Klassikerstadt Weimar, die auch Kulturstadt Europas genannt wird. Weimar ist auch Unesco-Welterbestadt. Während eines geführten Rundgangs wurde die Stadt der Dichter und Denker erkundet. Vor dem Goethe- und Schiller-Denkmal trafen sich alle Teilnehmer zum Gruppenfoto. Im Hintergrund ist das Deutsche Nationaltheater Weimar zu sehen, wo 1919 die erste demokratische Verfassung der Weimarer Republik verabschiedet wurde. Im Anschluss begab sich jeder selbstständig auf die Spuren von Goethe, Schiller, Bach und Luther.

Am nächsten Tag stand eine längere Wanderung auf dem Rennsteig auf dem Programm und nach einer Vesper mit thüringischen Spezialitäten wurde eine Glasbläserei in Gräfenroda besucht. In einer Schauvorführung erlebten die Teilnehmer das Glasblasen und die daraus entstehenden bizarren Formen. Die Vorführung war wissenschaftlich-sachlich, aber auch sehr lustig.

Eine weitere Tagesfahrt ging nach Bamberg. Seit 1993 steht die Altstadt von Bamberg aufgrund ihrer einmaligen Stadtlandschaft auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Der viertürmige Kaiserdom ist das Herzstück der Stadt und das bedeutendste Kunstwerk im weiten Umkreis. Zu den größten Kunstwerken im Innern des Doms zählen das Kaisergrab des Herrscherpaares Heinrich und Kunigunde, der Veit-Stoß-Altar und der Bamberger Reiter. Am Abschiedsabend gab es Livemusik mit Gesang und der Ziehharmonika.

Unterwegs Richtung Heimat wurde das Bunkermuseum Frauenwald besichtigt. Während einer Führung erhielten die Besucher einen Einblick in die jüngste Geschichte Ostdeutschlands. Es handelte sich um einen Führungsbunker der SED-Bezirksleitung Suhl. Ein ausgefeiltes System lebenserhaltender Maßnahmen sollte das Überleben für ein ganzes Jahr sichern.

Danach gab es auf einem Waldparkplatz nicht nur Getränke sondern auch Thüringer Bratwürste vom Grill. Am Ende der Fahrt waren sich alle Teilnehmer einig, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, egal wohin es geht.



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