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Tinker Bell: "Mehr Mitglieder - und wir erfüllen mehr Wünsche" / Rund 400 Kinder werden betreut

Viel Einsatz, aber nur wenig Unterstützung

Obernkirchen (sig). Sie geben sich viele Mühe - die Frauen von "Tinker Bell", die sich seit Jahren für die städtischen Kindertagesstätten einsetzen. Und sie tun das durchaus mit nicht zu übersehendem Erfolg. Kaum zu verstehen ist aber, dass dieser Einsatz von viel zu wenigen Eltern belohnt und unterstützt wird.

veröffentlicht am 08.01.2008 um 00:00 Uhr

Fördervereinschefin Stefanie Kirsch hilft den Jungen und Mädchen

Die Zahlen beweisen das eindeutig. In den städtischen Einrichtungen werden rund 400 Kinder betreut. Aber der Förderverein hat zurzeit lediglich 70 Mitglieder. Da gibt es noch viele Erziehungsberechtigte, die sich nicht oder nicht ausreichend einbringen, wenn es um das Wohl ihrer Kinder geht. Vorsitzende Stefanie Kirsch: "Das ist schon sehrbedauerlich, zumal da wir jeden Euro für sinnvolle Anschaffungen oder Veranstaltungen in den Kindergärten einsetzen. Und da ist immer Bedarf für solche Aktionen, denn die Stadt muss sehr sparsam mit ihren Haushaltsmitteln umgehen und kann längst nicht jeden Wunsch erfüllen." Schriftführerin Isolde Läpple weist darauf hin, dass sich unter der kleinen Mitgliederschar noch Spender befinden, deren Kinder bereits zur Schule gehen. Und außerdem gibt es noch einige Bürgerinnen und Bürger, die ganz gezielt seit längerem die Arbeit von "Tinker Bell" anerkennen und deshalb Beiträge oder Spenden zahlen. Eine sehr erfolgreiche Aktion war die Tombola, die der Förderverein während des Obernkirchener Adventsmarktes erstmalig ausgerichtet hatte. Es gab an die 500 Preise in Form von neuwertigem Kinderspielzeug. Der Repräsentant einer süddeutschen Firma hat hier wichtige Unterstützung geleistet und ist sogar Mitglied von "Tinker Bell" geworden. Die Tombola hat die Lücke mehr als geschlossen, die durch den ausgefallenen Basar in der Grundschule am Kammweg entstanden ist. Kirsch: "Wir sind immer auf der Suche nach weiteren neuen Möglichkeiten, um die nötigen Mittel zusammenzubekommen, die wir für Neuanschaffungen brauchen. Der nächste Basar am 9. Februar soll in jedem Fall abgehalten werden. Aber wir benötigen dafür noch mehr Anmeldungen von Anbieterinnen an Kindersachen und Spielzeug." Der erste Wunsch wurde im neuen Jahr dem Kindergarten am Kammweg erfüllt. Am Montag übergaben die beiden Vorstandsdamen den Kindern drei pädagogisch wertvolle Spiele mit Holzfiguren. In die Jahreszeit passt das "Schneemannspiel"; dazu kommen das Spiel von der weltbekannten Formel- I-Rennstrecke Monza und das "Socken rocken", bei dem es um das Verbessern von Reaktionen geht. Waltraud Denocke, die Leiterin des Kindergartens am Kammweg, hatte die Wünsche weitergereicht. Sie bedankte sich für die prompte Erledigung. Auch die anderen Kindergärten der Bergstadt sollen in der nächsten Zeit bedacht werden.



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