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Als Adelige am historischen Umzug in Camerino teilgenommen

Viel Beifall für Auetaler "Varanos" in ihren prächtigen Kostümen

Auetal (kdt). Die Freundschaftsreise in das italienische Camerino (Bericht oben) war für einige Teilnehmer, die zum ersten Mal an der Fahrt in die Provinz Macerata teilnahmen, ein unvergessliches Erlebnis. Einer der Höhepunkte der Reise in die ehrwürdige Stadt aus dem Jahr 309 v. Chr. war der historische Umzug zum Gedenken an den Schutzpatron San Venanzio, der vor 900 Jahren dreiverfeindete Parteien der Stadt zusammenführte, seine gute Tat aber mit dem Leben bezahlen musste. Er wurde mit einem Schwert geköpft.

veröffentlicht am 24.05.2007 um 00:00 Uhr

In der Basilika San Venanzio nahm die Auetaler Delegation an ein

Dieses Schwert hat noch heute großen Symbolcharakter und steht im Mittelpunkt mehrtägiger Veranstaltungen. Am Ende des "Spectaculums" erhält der Sieger eines Wettlaufes über genau 1180 Meter durch die engen Gassen der Stadt dieses Schwert. Die Teilnehmer des Laufs kommen aus den historisch bekannten Gruppierungen Sossante, Muralto und di Mezzo, die die unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten aus Adeligen, rechtschaffenen Bürgern und Armen verkörpern. Als besondere Attraktion wird jedes Jahr am 18. Mai zum Geburtstag von San Venanzio eine neue Königin gewählt. Aus der Auetaler Delegation durften Ulla und Werner Sapia, Anni Dorenbos, Uschi Tolkmitt und Helmut Meier sowie Katrin und Frank Bühne am historischen Umzug teilnehmen, der sich über mehrere Stunden hinzog und in der Kathedrale endete, wo der Bischoff aus Camerino eine feierliche Messe abhielt. Die Schaumburger verkörperten Familienmitglieder der reichen Familie Varano. Entsprechend festlich waren die Gewänder, die sie würdevoll zur Schau trugen. Herzlichen Applaus spendeten ihnen die italienischen Besucher auf den Sitztribünen, als sie nach einem Zug durch die Straßen auf dem Marktplatz ankamen, um am feierlichen Zeremoniell teilzunehmen.



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