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Kreisfeuerwehreinheit zog Jahresbilanz / Auszeichnungen für langjährige Mitglieder / Versorgungsgruppe braucht Helfer

Viel Arbeit bei der Katastrophenschutzbereitschaft

Marienau (tis). Die Katastrophenschutz(KatS)-Bereitschaft der Kreisfeuerwehr in Marienau konnte sich über Arbeit nicht beklagen. Das lag an der Übungsreihe im Zusammenhang mit dem Kernkraftwerk Grohnde. Aber auch im „normalen“ Dienstbetrieb waren die Mitglieder des ABC-Zuges, des Messzuges und der Vorsorgungsgruppe, die die KatS-Bereitschaft bilden, gefordert.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:21 Uhr

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In die Übungsreihe im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk Grohnde waren sowohl der ABC-Zug als auch der Messzug und die Versorgungsgruppe integriert. Bei den Übungen standen sie unter Bobachtung der Polizeidirektion Göttingen. „Wir haben dort ein Jahr lang viel Zeit und Einsatz investiert. Es sind mir keine gravierenden Mängel zu Ohren kommen. Daher gilt mein Dank allen, die zu dem guten Gelingen beigetragen haben“, erklärte Bereitschaftsführer Volker Winkelhake. Möglichkeiten zur Verbesserung „können nun umgesetzt werden, weil wir die Ansprechpartner vor Ort hatten. Insbesondere die Mess- und Probenannahmeübung wollen wir im kommenden Jahr wiederholen, um die Neuerungen zu testen“, erklärte Volker Winkelhake.

Doch das war noch längst nicht alles, was in dieser Bereitschaft geleistet wurde. Der Zugführer des ABC-Zuges erwähnte 2232 Dienststunden, die seine 41 Mitglieder leisteten. Zwei Ernstfälle waren darunter, Gefahrguteinsätze in Aerzen und Afferde. Ansonsten wurde sich im Übungsbetrieb mit der Desinfektionsschleuse auseinandergesetzt, Dekontaminationsstellen aufgebaut, mit dem Gefahrgutzug Kirchohsen der Kreisfeuerwehr geübt oder ein Fahrertraining durchgeführt.

Zugführer Jörg Gottschalk berichtete von 14 Diensten des Messzuges und erwähnte natürlich auch die große Übung mit der Messleitkomponente und weiteren Erkundungskraftwagen, bei der ein kerntechnischer Unfall angenommen wurde. Die Messwagen in Lauenstein, Flegessen, Rumbeck und Hagen wurden bei Einsätzen in Hessisch Oldendorf, Hameln (zweimal) und Bad Pyrmont (zweimal) eingesetzt.

Die Versorgungsgruppe, für die die stellvertretende Gruppenführerin Stephanie Kämpkes den Bericht hielt, war in diesem Jahr 967 Stunden im Einsatz, um leckeres Essen zu bereiten: „Wir versorgten allein bei der großen Stabsrahmenübung im November 200 Personen im Kreishaus, waren bei einer zweitägigen Bereitschaftsübung im Heidekreis dabei oder versorgten nachts die Einsatzkräfte bei dem Gefahrguteinsatz in Aerzen.“ Die Gruppe sucht weiterhin Verstärkung für ihre Arbeit. „Wer Lust am Kochen hat und bei uns mitwirken möchte, ist immer herzlich willkommen“, betont Stephanie Kämpkes. So jemand ist Corinna Corbach, obwohl sie kein aktives Feuerwehrmitglied ist. Daher wurde sie von Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke zur „Fachberaterin Köchin“ ernannt.

Der Kreisbrandmeister beförderte Stefan Dittrich (Messtruppführer Flegessen) zum Oberlöschmeister und Matthias Kropp (stellvertretender Gruppenführer Dekontaminationsgruppe P) zum Löschmeister. Aufgrund einer langjährigen Mitgliedschaft in der Kreisfeuerwehrbereitschaft KatS wurden Jörg Wöhler für 25 Jahre, Marco Brandt für 20 Jahre, Stephan Dammeyer, Sebastian Koscholke, Christoph Gehlen, Sebastian Rudolph und Marko Klose für zehn Jahre ausgezeichnet. Für eine besondere Dienstbeteiligung wurden Parkwertkarten vergeben an Mareike Conrad, Jan Eric Queren und Kai Uwe Queren vom ABC-Zug, Jörg Wöhler, Alexander Dohm und Sebastian Koscholke vom Messzug sowie Stephanie Kämpkes und Jenni Freudenberg von der Versorgungsgruppe.



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