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Rückkehrerin Monique Stahlhut eine echte Verstärkung für Bückeburg

VfL-Trainer Thomas Rudolf: "Mit Kontertaktik zum Klassenerhalt!"

Frauenfußball (pm). Thomas Rudolf, Trainer des Frauen-Bezirksoberligisten VfL Bückeburg, ist mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht ganz zufrieden. Sechs Punkte habe sein Team zu Beginn der Spielzeit in den Partien gegen den Heeßeler SV und den TuS Drakenburg "liegen gelassen". Insgesamt spiele die Mannschaft aber im "Rahmen ihrer Möglichkeiten", und die seien vor allem von personellen Engpässen beschränkt gewesen.

veröffentlicht am 14.02.2007 um 00:00 Uhr

Mit Volldampf zum Klassenerhalt: Der VfL Bückeburg braucht noch

"Unsere Personaldecke war immer sehr dünn. Häufig haben Juniorinnen aushelfen müssen, weil die Stammspielerinnen anderen Terminen wie zum Beispiel beruflichen Verpflichtungen nachgehen mussten", erklärt der Trainer. Gerade bei Spielen an Sonnabenden sei die Lage problematisch. Zu Beginn der Saison sind diese Einschränkungen besonders zu Tage getreten, inzwischen habe sich die Mannschaft jedoch als homogene Einheit gefunden. "Das ist unsere Stärke und die positivste Entwicklung in der Hinserie", sagt der Trainer. Damit hat der VfL allerdings aus einer Not eine Tugend gemacht, wie Rudolf anführt, schließlich habe im Sommer außer der inzwischen 14-jährigen Pia Gellermann vom SV Hattendorf keine weitere neue Spielerin den Weg zum VfL gefunden. Eine echte Verstärkung erhofft sich der Trainer von Monique Stahlhut, die im Winter vom großen Rivalen ASC Pollhagen-Nordsehl zum VfL zurückkehrte. Sie soll die etablierte Torjägerin Hatixhe Beqiri entlasten. Die besondere Schnelligkeit Stahlhuts komme dem Spiel der Bückeburgerinnen entgegen. "Wir gehen die Spiele immer etwas defensiver an, um dann schnell nach vorn zu spielen", erklärt Rudolf. Mit dieser zuletzt oft erfolgreichen Taktik hat sich der VfL von den Abstiegsplätzen vorerst entfernt. "Drei bis vier Spiele müssen wir noch gewinnen. Das wollen wir so schnell wie möglich erreichen", gibt der Trainer als Ziel für die kommenden Wochen aus. Dann, so Rudolf, sollte es gelingen, den Heeßeler SV und den ASC hinter sich zu lassen und die Klasse zu halten. Mitder Form der letzten Spieltage vor der Winterpause dürfte dazu mehr als eine realistische Chance bestehen.



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